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Mangelnder Tierschutz: Ponys gnadenlos der Hitze ausgesetzt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.09.2021)

Wien, 15.09.2021

Anzeige gegen Ponyreitbetrieb im Prater

Jahrelang war das Ponykarussell im Prater Tierschützer:innen ein Dorn im Auge. Die Pferde mussten zu ohrenbetäubender Musik den ganzen Tag lang im Kreis marschieren, was auch eine gesundheitliche Beeinträchtigung für die Tiere darstellte. Doch nach Auflassung des Karussells gibt es immer noch Ponyreiten im Prater – und das vom selben Betreiber wie das alte Ponykarussell. Nicht im Kreis, dafür in knallender Hitze müssen die Tiere dort verharren. Bei Temperaturen von 33 Grad werden die armen Pferde einfach in der Sonne stehengelassen – ohne Schattenangebot für alle Tiere. Auch das Reiten wurde im Hochsommer nicht ausgesetzt.

Der VGT hat, als dieser Missstand festgestellt wurde, umgehend die Behörden informiert, damit die Tiere wenigstens Schatten angeboten wird. Daraufhin wurden ihnen ein paar kleinere Sonnenschirme auf die Koppel gestellt. Das Reiten fand weiterhin statt, auch bei Hitze.

VGT-Campaignerin Heidi Lacroix ist erzürnt: Es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass Pferde unter den hohen Temperaturen in der Stadt leiden. Bei brütender Hitze dann auch noch Arbeit verrichten zu müssen, und das ohne  ausreichendes Schattenangebot in den Pausen, ist wirklich gemein. Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN fordert ein Hitzefrei ab 30 Grad nicht nur für Fiaker, sondern für alle Pferde, die für Ponyreiten und ähnliche Einrichtungen benutzt werden.

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