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UK: Masthuhn-Initiative als Tierschutzstrategie

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.03.2022)

Wien, 24.03.2022

Die Europäische Masthuhn-Initiative wird in der Tierschutzstrategie des Vereinigten Königreichs zur Priorität gemacht.

Die Reichweite der Europäischen Masthuhn-Initiative wird durch den unermüdlichen Einsatz von Tierschützer:innen immer größer. So haben sich europaweit bereits mehr als 300 und weltweit mehr als 500 Unternehmen der Initiative angeschlossen. Nun scheint das Anliegen langsam auch auf Regierungsebene Gehör zu finden. Das britische Landwirtschaftsministerium geht mit gutem Beispiel voran.

Der kürzlich erschienene Animal Health and Welfare Pathway des britischen Landwirtschaftsministeriums soll der Verbesserung der Tiergesundheit und des Wohlbefindens der sogenannten „Nutztiere“ dienen. Industrie, Tierärzt:innen, NGOs und Tierschutzwissenschaftler:innen legten dazu gemeinsam Prioritäten fest. Unter anderem wurden Maßnahmen für Masthühner niedergeschrieben. Der erste Punkt: die Forderungen der Europäischen Masthuhn-Initiative sollen der neue Standard werden. Das bedeutet, es sollen in Zukunft gesündere Hühnerrassen für die Mast eingesetzt werden. Die Tiere sollen mehr Platz, Beschäftigungsmaterial und Tageslicht bekommen. Außerdem gibt es zusätzliche Einschränkungen für das Vorfangen und für die Art der Betäubung/Tötung im Schlachthof. Neben den verbesserten Haltungsbedingungen ist der Ersatz der momentan eingesetzten Qualzucht-Rassen durch gesündere ein essentieller Schritt für den Tierschutz. Problemen wie Lahmheit, Deformationen, Hautentzündungen und Herz-Kreislauferkrankungen wird so effektiv entgegengewirkt.

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