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Besetzung Landeszentrale ÖVP-Kärnten: Köstinger verweigert jedes Gespräch

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.04.2022)

Klagenfurt, 25.04.2022

Sie wolle weder mit den Besetzer:innen noch mit jemandem vom VGT, mit „dem Balluch“ schon gar nicht, sprechen, aber auch nicht mit dem Direktor der LPD Kärnten oder der Polizei

Was charakterisiert besser die Persönlichkeit von ÖVP-Landwirtschaftsministerin Köstinger als die totale Gesprächsverweigerung. Die Gruppe von etwa 25 Tierschützer:innen der Kärntner:innen gegen Tierquälerei im Büro der Landeszentrale der ÖVP-Kärnten, wo Köstinger Obmann Stellvertreterin ist, wollen nur mit ihr sprechen, sonst nichts, wenn es sein muss per Telefon oder Internet. Wie die Polizei jetzt den Tierschützer:innen mitteilte, wurde sie kontaktiert, verweigert aber jedes Gespräch. Sie wolle weder mit den Besetzer:innen, noch mit Sprecher:innen des VGT oder mit dem VGT-Obmann Martin Balluch reden. Ja, nicht nur das, sie wolle nicht einmal mit dem Direktor der Kärntner Landespolizeidirektion reden, wie er den Besetzer:innen mitteilte. Sie will offenbar nur, dass die Polizei ihr die Tierschützer:innen wieder einmal mit Gewalt vom Leib hält und pocht auf eine Räumung. Und das, obwohl die Tierschützer:innen einhellig sagten, dass sie sofort freiwillig gehen würden, wenn Köstinger auch nur mit irgendwem aus dem Tierschutz spricht. So bleibt die Atmosphäre in der Zentrale der ÖVP-Kärnten in Klagenfurt angespannt.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Wären das Landwirt:innen statt Tierschützer:innen in ihrem Büro, dann wäre Köstinger sofort persönlich da und hätte ein offenes Ohr. Diese Einseitigkeit ist wirklich unerträglich. Die Besetzer:innen sind dort im Namen der Schweine, ihnen muss zugehört werden, ihr Leid schreit zum Himmel. Nur, Köstinger ist auf diesem Ohr taub und weil sie darüber nichts hören will, verweigert sie radikal jedes Gespräch mit dem Tierschutz. Ich habe wirklich jahrzehntelange Erfahrung mit solchen Situationen, mit Tierschutzkampagnen, in deren Fokus Minister:innen standen, und noch nie hat sich ein Minister oder eine Ministerin so benommen wie Köstinger. Immer gab es zumindest eine Gesprächsbereitschaft. Aber sie lauft davon, versteckt sich hinter Stiegen, geht durch Hintereingänge zu Veranstaltungen, lässt sich am Telefon verleugnen und beantwortet unsere Anfragen um einen Termin seit 3 Jahren nicht. Das darf doch nicht wahr sein. Diese Frau ist eine totale Fehlbesetzung, wenn es um das Landwirtschaftsministerium geht, das ja nicht ein Sprachrohr der Tierindustrie sein soll, sondern auf den Wunsch der Bevölkerung zu hören hat, was den Umgang mit Tieren betrifft.

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