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VGT-Protest bei Grünem Bundeskongress in Villach heute: kein Fortschritt im Tierschutz!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.04.2022)

Villach, 30.04.2022

Neu- und Umbauten von Schweinefabriken mit dem dänischen System ab 2023 sind kein Ende des Vollspaltenbodens und Ablaufdatum für alle Betriebe gibt es immer noch keines.

Jetzt sind es 2 ½ Jahre, die diese Regierung mit den Grünen im Amt ist, und zum Tierschutz gibt es noch immer keine Fortschritte. Insbesondere bzgl. des Vollspaltenbodens ohne Stroheinstreu in der Schweinehaltung waren die Hoffnungen groß, schreit doch diese Tierquälerei zum Himmel und wird von 96 % der Menschen im Land abgelehnt. Bei Mastschweinen ist Österreich das absolute Schlusslicht in der EU. Doch leider haben die Grünen bisher nichts erreicht, das dieses Faktum ändern würde. Seit einem Jahr nun wird angekündigt, eine Reform der Verordnung zur Schweinehaltung einzubringen, die für Neu- und Umbauten ab 2023 das sogenannte dänische System vorsieht. Dabei wird die Anzahl der Spalten im Vollspaltenboden auf einem Drittel der Fläche um die Hälfte reduziert. Diese Maßnahme ist nachgerade absurd und hat mit dem Ende des Vollspaltenbodens überhaupt nichts zu tun. Ebenso ist geplant, also nach 2 ½ Jahren immer noch nur geplant, einen Paragraphen ins Tierschutzgesetz zu schreiben, der eine unspezifische Änderung der Schweinehaltung bis zu keinem spezifizierten Jahr für alle Schweinefabriken vorschreibt.

Gegen diese leeren Worthülsen, dass geplant ist, den Schweinebetrieben irgendwann irgendwas vorzuschreiben, richtet sich der heutige Protest des VGT vor dem Villacher Kongresscenter, in dem der Grüne Bundeskongress stattfindet. Die Grünen haben es trotz ihrer Beteuerungen nicht geschafft, dem Vollspaltenboden in der Schweinehaltung ein Ablaufdatum zu geben. Diese grauenhafte Tierquälerei soll also für alle Zeiten weiterhin in Österreich erlaubt bleiben!

VGT-Obmann Martin Balluch ist entsetzt: Gerade von den Grünen hätten Tierschützer:innen schon erwartet, dass sie im Tierschutz etwas weiterbringen. Doch es ist in der gesamten Legislaturperiode bisher nichts wirklich geschehen. Sogar das Tierschutzvolksbegehren mit über 400.000 Unterschriften hat zu keinerlei Reform geführt. Das ist doch echt unfassbar. So kann das nicht weitergehen, irgendwann ist es nicht mehr möglich, alle Verantwortung auf einen zweifellos unwilligen Koalitionspartner abzuwälzen. Man muss halt auch Durchsetzungsvermögen haben und das geht den Grünen in dieser Koalition im Tierschutz offenbar bisher ab.

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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