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Wien, am 04.08.2022

VGT Ukraine Hilfsprojekt – Die dritte Fahrt

Zum dritten Mal besuchten Tierschützer:innen des VGT Tirol Lebenshöfe, um sie während dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Der Krieg in der Ukraine macht leider keine Sommerferien. Städte werden weiterhin bombardiert, Menschen und Tiere leiden. Das macht sehr betroffen und deshalb fuhren die Tiroler Kampagnenleiterin Nicole Staudenherz und ihr Ehemann Günter wieder mit einem Anhänger voll Katzen- und Hundenahrung, die zuvor gesammelt wurden, nach Polen. Einige Tierärzt:innen hatten im Vorfeld Tiernahrung gesammelt und viele private Menschen unterstützen das Projekt mit Futterspenden und Transportkörben. Auch medizinisches Material und Spielzeug für Kinder wurde diesmal mit eingepackt.

Am Sonntag, dem 31. Juli, ging es wieder vollbeladen Richtung Polen. Nach knapp zehn Stunden Fahrt hatten sie ihr erstes Ziel erreicht: den Lebenshof „Hafen der Rettung“ in der Nähe von Katowitze. Dort empfing sie schon Dominik, der engagierte Betreiber des Lebenshofes. Gemeinsam luden sie die vielen Säcke, Kisten und Transportkörbe aus, beobachtet von einigen neugierigen Schafen, Ziegen und Pferden. Hin und wieder schlich eine Katze vorbei und die Hunde bellten, als würden auch sie sich bedanken wollen. Dominik ist seit Kriegsbeginn bereits über dreißig mal in die Ukraine gefahren, obwohl er auf seinem Lebenshof über 400 Tiere zu versorgen hat. Zum Glück hat er viele tolle Menschen, die ihn dabei unterstützen.

Nach dem Abladen konnten Nicole und Günter noch eine Runde durch den Lebenshof gehen und die vielen glücklichen Tiere besuchen. Die Eselfamilie hat Zuwachs bekommen: zwischen den erwachsenen Eseln sprang vergnügt ein Jungtier herum. Die Schweine nahmen ein Moorbad und die Kühe genossen die weiche Weide. Natürlich wurden sie von viel Hundegebell begleitet und die Hühner und Gänse genossen die Freiheit und ihre liebevoll hergerichteten Nester. Man merkte, mit welcher Leidenschaft und Empathie Dominik über jedes einzelne Tier spricht.

Nicole und ihr Ehemann Günter wären noch gerne stundenlang bei den Tieren geblieben, aber sie hatten noch ein weiteres Ziel: ein Tierheim in Breslau, das als Auffangstation für Hunde und Katzen aus der Ukraine fungiert. Dort sind sie schon im April, bei ihrer ersten Fahrt, gewesen. Am Ziel angekommen wurden sie von vielen Hunden begrüßt und beim Ausladen der Futterspenden mussten die Menschen aufpassen, dass sie keinem Hund auf die Pfote treten. Natürlich wussten die Tiere genau, was da mitgebracht wurde. Die Hunde waren ausgesprochen sozial und friedlich. Die meisten hatten schon einige schlimme Zeiten hinter sich, wie eine Mitarbeiterin der Tierheims erzählte. Viele waren früher an der Kette angebunden. Umso erstaunlicher, dass die meisten von ihnen jetzt so friedlich und freundlich sind. Viele der Katzen wurden von der Straße oder schlimmen Haltungsbedingungen gerettet. Kühe und Schweine haben hier ein schönes Zuhause gefunden und auch hier spürt man die positive Energie und es ist sehr schön zu sehen, mit wie viel Empathie und Freude in diesem Tierheim die vielen Tiere versorgt werden. Am Montag ging es dann schließlich wieder mit dem leeren Anhänger zurück nach Tirol.

Die Kampagnenleiterin Nicole Staudenherz sagt: “Es ist immer wieder schön, wenn man diese Orte besucht, wo so engagierte Menschen den vielen traumatisierten Tieren ein so liebevolles und sicheres Zuhause geben. Und man kann vieles von diesen Menschen lernen. Sie haben selbst nicht viel und setzen sich trotzdem mit ihrer ganzen Kraft für die Tiere ein. Diese Arbeit scheint sehr erfüllend zu sein, denn die Mitarbeiter:innen am Lebenshof und im Tierheim strahlen eine große Freude und Herzlichkeit aus.Wir werden im Oktober wieder mit Futterspenden und medizinischem Material nach Polen fahren, um die Menschen und Tiere zu unterstützen.“

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