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Unser Ukraine Hilfsprojekt - vierte Fahrt nach Polen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.11.2022)

Österreich/Polen/Ukraine, 04.11.2022

Schon zum vierten Mal fuhren die Kampagnenleiterin Nicole Staudenherz und ihr Ehemann nach Polen, um die Menschen und Tiere in der Ukraine zu unterstützen.

Der Anhänger und das Auto waren voll gepackt mit Futtermitteln, gespendeten Teigwaren und vielen Schlafsäcken. Begrüßt wurden Günter und Nicole am Lebenshof "Hafen der Rettung", in der Nähe von Katowice, von Dominik, dem engagierten Betreiber. Er war sehr dankbar, dass die zwei die weite Fahrt auf sich genommen hatten, um die Tiere und Menschen zu unterstützen.

Beim Abladen des Futters wurden sie wieder neugierig von vielen Pferden und Ziegen beobachtet. Hunde bellten zur Begrüßung und die Katzen schnurrten um die Wette. Dominik sagt, dass die beiden mittlerweile die Einzigen sind, die ihm noch Futtermittel und andere wichtige Sachspenden für die Ukraine bringen. Er hofft, dass die Ukraine nicht vergessen wird. Generell hat die Hilfsbereitschaft laut seinen Aussagen leider sehr abgenommen. In der Ukraine gehen die Futtermittel für die Tiere aus. Das ist besonders in der kalten Jahreszeit eine Katastrophe.

Der Winter bringt neue Herausforderungen

Der Winter naht und viele Haushalte können nicht beheizt werden. Tiere leiden unter Hunger und Kälte und die Menschen sind verzweifelt. Wie übersteht man die kalte Jahreszeit bei eisigen Temperaturen und Fliegeralarm?

Auf dem Lebenshof ist viel zu tun. Die über 400 Tiere müssen versorgt werden, Transporte in die Ukraine werden organisiert und neue Gehege werden errichtet, um die vielen Tiere unterbringen zu können. Und ein Neuankömmling, ein Hund, braucht Dominiks volle Aufmerksamkeit und Pflege. Er hat eine große Wunde an einer Pfote und niemand kennt die Ursache. Die Wunde wird tierärztlich versorgt und Dominik hofft, dass sie gut verheilt, sodass der Hund dann eine Prothese bekommen kann.

Zweiter Stopp: Breslau

Diesen magischen Ort will man eigentlich nicht mehr verlassen, aber Nicole und Günter hatten noch ein weiteres Ziel - ein Tierheim im 300 Kilometer entfernten Breslau. Auch hier wurden sie von unzähligen Hunden begrüßt. Viele kannten sie schon von ihren vorherigen Futterlieferungen. Der kleine Dackel „Rocky“ ist der Chef und hat das Kommando über alle Hunde und alle folgen ihm brav. Das Personal hat sich sehr über die Spenden gefreut und auch hier waren die Kampagnenleiterin und ihr Ehemann sehr beeindruckt von der Arbeit der Mitarbeiter:innen in diesem Tierheim. Mit viel Empathie und Energie wird sich hier für die Tiere eingesetzt. Es ist eine sehr anstrengende Arbeit, aber man sieht, wie sie die Tiere lieben und alles für sie tun. Auch hier wurden gerade Winterquartiere für Hunde und Katzen errichtet. Nachdem sie sich von den vielen Tieren und Angestellten verabschiedet hatten, nahmen Nicole und Günter wieder die lange Rückreise auf sich.

Nicole Staudenherz, Kampagnenleiterin VGT Tirol sagt: „Diese Hilfslieferung war wahrscheinlich die wichtigste von allen der bisherigen vier Fahrten nach Polen. Der Krieg, die Menschen und Tiere in der Ukraine sind ein wenig in Vergessenheit geraten. Gerade jetzt, wo der Winter naht, benötigen alle unsere Unterstützung. Ich werde weiterhin für den Winter Futter- und Sachspenden für die Ukraine sammeln und sie nach Polen bringen.“


Es wird folgendes gesammelt:

Katzentrockenfutter
Schlafsäcke

Die Spenden können auf der Nordseite des Getränkemarkts T&G in der Bachlechnerstraße in Innsbruck in einem Verschlag abgegeben werden.

Die Nummer des Vorhängeschlosses ist 6020.

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN bedankt sich bei allen, die so großartig gespendet haben!

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