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Der VGT lädt ein: Tierfabriken und Tiertransporte – auch aus NÖ

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.07.2023)

Mistelbach, 25.07.2023

In seinem Vortrag wird VGT-Obmann DDr. Martin Balluch über die Zustände in Tierfabriken in NÖ und über Tiertransporte aus NÖ in die Welt hinaus aufklären und den Einsatz des VGT dagegen in den letzten 31 Jahren skizzieren.

Abgerundet wird der Abend von der erfahrenen VGT-Tierschützerin Daniela Noitz mit einer Übersicht zu den Möglichkeiten, sich an lokalen Aktivitäten zu beteiligen.

Datum
Einlass und veganes Buffet
18 Uhr
Vortrag Beginn
19 Uhr
Ort
Restaurant Diesner
Landesbahnstraße 2
2130 Mistelbach

Anmeldung fürs Buffet war nur bis 16. September möglich. Tickets und Buffet sind kostenlos.
Auf Anfrage kann ein barrierefreier Zugang zum Restaurant ermöglicht werden.

Der VGT hat den Tierschutzgedanken auch in die Nutztierhaltung getragen und setzt sich heute ausnahmslos für alle Tiere ein!

31 Jahre ist es her, seit der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN in NÖ aus der Taufe gehoben wurde. Aus den kleinen Anfängen wurde ein großer Verein, der heute seinen Hauptsitz in Wien hat und überall in den Bundesländern vertreten ist, auch in Vorarlberg und dem Burgenland, und auch in Mistelbach.

Zur Gründerzeit war Tierschutz bei Nutztieren ein Fremdwort, ja, für viele sogenannte Nutztiere gab es keinerlei gesetzlichen Schutz. Über die Jahre sollte sich das ändern. Besonders eklatant ist das an Hühnern zu erkennen: Ende der 1990er Jahre galt das dumme Huhn noch als nicht schützenswert, aber 2004 bereits hatte der VGT ein Verbot der Legebatterien erreicht. Und dabei sollte es nicht bleiben: es folgten das Käfighaltungsverbot für Kaninchen, das Verbot der Kastenstandhaltung von Mutterschweinen, das Verbot der Daueranbindehaltung von Rindern und zuletzt das Verbot der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden, wobei die letzteren 3 Verbote erst in Kraft treten werden. Und vor allem Tiertransporte hat der VGT ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht.

Große Mehrheiten unter den Bürgern und Bürgerinnen in Österreich sind mittlerweile für ein Ende der Intensivtierhaltung und der Lebendtiertransporte, aber der Weg, die Altlasten im Umgang mit Tieren abzubauen, ist langwierig und mühsam.

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