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Rinder zertrümmern ihren Beton-Vollspaltenboden vor dem Parlament in Wien

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (28.11.2023)

Wien, 28.11.2023

Wenn jene 70 % der Mastrinder Österreichs, die auf Vollspaltenboden leben müssen, könnten, wie sie wollten, würden sie diesen Boden auch zertrümmern.

Seit Juni 2023 macht der VGT das Leid der Mastrinder auf Vollspaltenboden zu seinem wichtigsten Fokusthema. Kürzlich konnte der Verein erschreckende Fotos und Videos von der Rinderhaltung auf diesem Boden an die Öffentlichkeit bringen. Die Bevölkerung ist zunehmend informiert, wie aus den zahlreichen Informationskundgebungen des VGT hervor geht, und fordert ebenfalls ein Ende dieser Haltungsform. Allein schon, dass fast 100 % der Rinder auf Vollspaltenboden schmerzhaft verletzte Vorderfußgelenke haben, macht diesen Boden zur Tierquälerei, ganz zu schweigen von den zahlreichen anderen tierquälerischen Problemen, die mit ihm einher gehen. Deshalb hat der VGT heute in einer Aktion vor dem Parlament in Wien Aktivist:innen in Rinderkostümen mit dem Vorschlaghammer ein original Beton Vollspaltenbodenelement aus einer Mastrinderhaltung zertrümmern lassen.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch betont: „Die Zustimmung der Bevölkerung zu unserem Anliegen ist flächendeckend in ganz Österreich bei unseren Veranstaltungen zu spüren. Die nächste Nationalratswahl wird voraussichtlich erst in 1 Jahr stattfinden. Da ist noch genug Zeit, endlich dem Rinder-Vollspaltenboden ein Ablaufdatum zu geben. Die SPÖ hat erst letzten Freitag einen Antrag für ein Verbot des Rinder Vollspaltenbodens ins Parlament eingebracht. Wir werden genau beobachten, wie die verschiedenen Parteien auf diesen wichtigen Schritt reagieren!“

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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