Teilen:

SPÖ-Keck Anfrage an Landwirtschaftsminister zu „strukturiertem“ Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (19.06.2024)

Wien, 19.06.2024

Jüngste Medienarbeit des VGT habe aufgezeigt, so Keck und Genoss:innen, dass auch der sogenannte „strukturierte“ Schweine-Vollspaltenboden Schmerz und Leid hervorruft.

Dass der Vollspaltenboden sowohl in der Schweine- als auch in der Rinderhaltung eine reine Tierquälerei ist, kann als Konsens bezeichnet werden. Auch die Ausrede der Tierindustrie und von ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig, bei einem strukturierten Vollspaltenboden sei alles anders, hat sich als Propagandablase erwiesen. Doch Totschnig verbreitet weiterhin das Märchen, dass der strukturierte Vollspaltenboden, der seit Jänner 2023 für alle Neu- und Umbauten vorgeschrieben ist, ein Ende des Vollspaltenbodens sei. Der SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck hat dagegen erkannt, dass diese Form des Vollspaltenbodens auch nicht besser ist. In einem Entschließungsantrag vom 31.1.2024 hat er bereits gefordert, der Landwirtschaftsminister solle erheben, wieviel Förderung es bedarf, um alle Schweinefabriken von Vollspaltenboden auf Stroh umzustellen, es gebe ja immerhin 3,1 Milliarden Euro an Agrarsubvention.

In seiner Anfrage vom 11. Juni 2024 will Keck von Landwirtschaftsminister Totschnig nun wissen, wieviele Schweine in Österreich auf unstrukturiertem – klassischem – Vollspaltenboden gehalten werden, und wieviele auf dem sogenannten strukturierten Vollspaltenboden. Diese Unterscheidung ist in der Statistik nämlich nicht vorgesehen. Bei Mastrindern ist nicht einmal klar, wieviele der Tiere überhaupt auf Vollspaltenboden stehen, weil das gar nicht statistisch erhoben wird. Auch das hat Keck nun nachgefragt.

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch ist erfreut: Wir sind gespannt, was die Antwort auf diese Anfrage sein wird. Die ÖVP möchte ja allen Schweinefabriken, die strukturierte Vollspaltenbuchten eingebaut haben, eine Blankogenehmigung ausstellen, diese Tierquälerei für alle Zeiten weiter zu betreiben. Auch der Entschließungsantrag von Keck sollte beschlossen werden. Immerhin bezahlt die Allgemeinheit diese Agrarförderungen und 92 % der Menschen wollen Stroh für Schweine. Also sollte das Geld für diesen Umbau eingesetzt werden!

19.10.2026, Wien

Vegansl (Veganes Gansl) 2026

Rund um Martini wird wieder in zahlreichen Lokalen das traditionelle Martini-Gansl angeboten. Doch auch Veganer:innen kommen auf ihre Kosten!

16.10.2026, Wien

Einladung: VGT-Anti-Pelz-Demomarsch in Wien

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Christian-Broda Platz

14.10.2026, Wien

VGT: Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, 2027 Schweinehaltung neu zu regeln

Anlässlich der heutigen Nationalratssitzung erinnerte der VGT vor dem Parlament die Regierung daran, die offene Frage der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden endlich zu lösen

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.

09.10.2026, Wien

Urteil im SPAR-SLAPP gegen den VGT beweist: Vollspaltenboden ist Tierquälerei

Zusätzlich hat die Richterin mit Bezug zum OGH zahlreiche Klagspunkte von SPAR zurückgewiesen und dadurch die Klage als SLAPP entlarvt

08.10.2026, Wien

Der Schweine-Vollspaltenboden muss weg: VGT-Demos bei Parteizentralen in Wien

Mit Zitat aus dem Tierschutzgesetz, nach dem jetzt ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung beschlossen werden muss, erinnert der VGT die Regierung an ihre Verantwortung

07.10.2026, Wien

VGT-Aktion: Tintenfische schützen, nicht essen

Morgen ist Welt-Oktopus-Tag. Brutale Methoden beim Fang sind weithin unbekannt

06.10.2026, Wien

Handelsgericht urteilt in SPAR-Klage gegen VGT: SLAPP weitgehend bekräftigt

Richterin bestätigt OGH-Urteil und 6 Verbote der EV zu Schweine-Vollspalten, verbietet dem VGT aber zusätzlich, wissenschaftliche Studien zu Mortalität und Tierwohl-Preisen zu zitieren