Teilen:

Tierschutzprozess: Sachschäden ohne Bezug zu Angeklagten

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (28.04.2010)

Wien, 28.04.2010

VGT: Gerichtssaal wird zur Propagandaveranstaltung missbraucht

VGT: Gerichtssaal wird zur Propagandaveranstaltung missbraucht

Am heutigen und gestrigen Verhandlungstag des Tierschutzprozesses wurden die Geschäftsführer von P&C, Fürnkranz und Kleider Bauer, alles Bekleidungsketten, gegen die Anti-Pelz Kampagnen der Tierschutzbewegung gelaufen sind, vernommen. Es wurde dabei hauptsächlich über die Demonstrationen der TierschützerInnen gejammert und es wurden Sachschäden durch unbekannte TäterInnen aufgezählt, die nichts mit den Angeklagten zu tun haben. Keiner der Angeklagten ist wegen Sachbeschädigung mit Tierschutzbezug angeklagt.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch, Hauptangeklagter, kommentiert: "Seit Jänner 2010 hat es insgesamt bereits 6 Straftaten gegen den VGT gegeben, 2 Mal wurden Autoreifen aufgestochen, 1 Mal das Türschloss zerstört, es gab zerstörte Plakate, gefährliche Drohungen und sogar eine Morddrohung. Diese Straftaten, die laufend gegen Tierschutzvereine verübt werden, werden von der Staatsanwaltschaft wie immer ignoriert. Aber wenn ein Firmenchef seine Beziehungen spielen lässt, dann gibts gleich eine Sonderkommission."

Und weiter: "Die Sachschäden gegen die Firma Kleider Bauer wurden bereits 4 Mal in diesem Prozess aufgezählt. Offenbar will man sie propagandistisch maximal ausschlachten. Natürlich distanzieren wir uns von diesen Sachbeschädigungen, aber sie haben mit uns absolut überhaupt nichts zu tun. Sehr wohl im Zusammenhang mit uns stehen die völlig legalen und friedlichen Demonstrationen gegen Pelz, die ebenfalls thematisiert wurden. Das sei 'Terror', sagte ein Geschäftsführer, und spielte einen Film vor, auf dem ein völlig normaler Demonstrationszug durch die Straßen gezeigt wurde. In einer Demokratie muss es möglich sein, durch normale Demonstrationen die Verkaufspolitik einer Firma zu kritisieren. Dass diese normale Kampagnentätigkeit in diesem Prozess mit Straftaten Unbekannter vermischt wird, ist genau jene fragwürdige Entwicklung und jene Bedrohung der Demokratie, die ein § 278a zulässt."

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

09.06.2026, Wien

Ein veganer Start in den Sommer

Das war die Veganmania MQ 2026!

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!