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Wiener Winter ohne Betteleien mit Zirkustieren

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.03.2012)

Wien, 01.03.2012

In den letzten Jahren gehörte es zum traurigen Stadtbild: Ponys und Ziegen an kurzen Stricken, stundenlang am selben Platz – neben ihnen die große Spendenbox

In den letzten Jahren gehörte es zum traurigen Stadtbild: Ponys und Ziegen an kurzen Stricken, stundenlang am selben Platz – neben ihnen die große Spendenbox

Statt den Tieren die wohlverdiente Winterpause zu gönnen, machte es sich ein österreichischer Zirkus in den letzten Jahren zur Gewohnheit, sie zum Spenden lukrieren zu missbrauchen. Tag für Tag wurden Eseln, Ponys und Ziegen mit Kleintransportern nach Wien gekarrt und an verschiedenen Plätzen ausgeladen – dort standen sie dann Stunde um Stunde auf dem harten Asphalt, Lärm und Abgasen ausgesetzt – als zusätzliche Pein die unerträgliche Monotonie.

Der Verein Gegen Tierfabriken hat diese Bettelaktionen von Beginn an dokumentiert und immer wieder zur Anzeige gebracht

Mit dem im Jahr 2010 neu eingeführten Wiener Landessicherheitsgesetzes des Verbotes des gewerbsmäßigen Bettelns hätte es ein leichtes sein sollen, diesen Tiermissbrauch abzustellen. Doch die Polizei ist ihrer Aufgabe in dieser Angelegenheit teilweise leider nur sehr widerwillig nachgegangen, einmal wurde sogar behauptet, der Zirkus hätte eine Sondergenehmigung dafür.
Dank der vielen Hinweise aus der Bevölkerung, den ununterbrochenen Anzeigen des VGTs und der Hilfe des Wiener Stadtbüros für Tierschutz und der Tierschutzombudsstelle Wien ist es letztendlich aber doch gelungen, diese Bettelei mit den Zirkustieren abzustellen.

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