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Tierversuche? Ohne mich!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.01.2015)

16.01.2015

In der Werbung werden die vielfältigsten Cremen, Lotionen und dekorative Kosmetikartikel beworben, die uns schöner, straffer und jünger aussehen lassen sollen. Doch was dem einen Freude bereitet, bereitet dem anderen Leid. Viele Firmen gängiger Kosmetikprodukte scheuen sich nicht davor, ihre Produkte qualvoll an Tieren zu testen.

In der EU sind seit dem Jahr 2004 Tierversuche für Kosmetika verboten. Trotzdem werden in diesem Bereich nach wie vor Tierversuche durchgeführt, da Kosmetikfirmen in Drittländer ausweichen können.

Am 11. März 2013 gelang ein großer Erfolg in der Tierversuchsgesetzgebung. Nach der neuen EU-Kosmetikrichtlinie (2003/15/EC) dürfen keine, in Tierversuchen getesteten, Kosmetikprodukte mehr in die EU eingeführt werden. Leider sind in diesem Gesetz nach wie vor Lücken zu finden. Zum Ersten gibt es keine zentrale Kontrollstelle, d.h. jeder EU-Mitgliedsstaat ist selbst für die Einhaltung des Gesetzes verantwortlich. Momentan ist das noch schwer zu prüfen. Zum Zweiten schließt ein Verzicht auf das Testen von Endprodukten nicht aus, dass einzelne Inhaltsstoffe getestet werden können. Die wenigsten Inhaltsstoffe in Kosmetika dienen dem alleinigen Zweck als Beimischung zum Produkt. Die meisten Inhaltsstoffe unterliegen daher der EU-Chemikalienrichtlinie und dürfen auch weiterhin in Tierversuchen getestet werden.

Ein gängiger Test in der chemischen und kosmetischen Industrie ist beispielsweise der Draize-Test. Dieser Test dient der Prüfung schleimhautreizender Eigenschaften eines bestimmten Stoffes. Der Test wird standardmäßig an Kaninchen durchgeführt. Die zu testende Substanz wird in starker Konzentration in die Augen der Kaninchen getropft und durch eine spezielle Vorrichtung wird verhindert, dass die Tiere sich die Substanz aus den Augen entfernen können.

Es gibt mittlerweile für viele Tierversuche (darunter auch der Draize-Test), entsprechende Alternativverfahren mit Zellkulturen. Diese werden jedoch von der Wissenschaft aus historischen und finanziellen Gründen nur sehr zögerlich angenommen.

Was kann ich tun um das Leid der Tiere zu verringern?

  • Orientierung an Labels die Tierversuche ausschließen.
  • Das Kaufen von Produkten vermeiden, die Tierversuche durchführen
  • Geschäfte unterstützen die tierversuchsfreie Produkte anbieten
  • Freunde und Familie aufklären

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