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VGT fordert: Besserer Brandschutz für Tiere

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.07.2017)

Wien, 07.07.2017

Immer wieder kommt es zu Stallbränden, bei denen Tiere den Flammen hilflos ausgeliefert sind und grausam sterben müssen. Der VGT fordert mit einer neuen Petition, dass Brandschutz auch die Tiere miteinschließen muss.

Erst am Donnerstag, 6. Juli, ist in Niederösterreich ein Bauernhof abgebrannt. 70 Schweine, darunter 45 Ferkel kamen in den Flammen ums Leben. Vorfälle wie diesen gibt es häufig, auch wenn sie es nicht immer in die Medien schaffen. 

Brände auf Bauernhöfen passieren regelmäßig

Der VGT hat in den letzten 10 Jahren Aufzeichnungen von über 40 Brandkatastrophen gesammelt, bei den meisten sind Tiere grausam gestorben. Todesursachen sind dabei nicht immer nur die Flammen selbst, auch Rauchgasvergiftungen, einstürzende Gebäude und die Nachwirkungen von Stress führen zum Tod der betroffenen Tiere. Ein Entrinnen aus den Flammen gibt es meistens nicht. Die Tiere sind im Stall gefangen, bis jemand das Feuer überhaupt erst bemerkt. Die Flammen sind dann häufig bereits so groß, dass ein Öffnen der Stalltüren nicht ohne Gefahr möglich ist und das Eintreffen der Feuerwehr abgewartet werden muss.

VGT fordert besseren Brandschutz für Tiere

Beim Bau von Wirtschaftsgebäuden sind Fluchtwege vorgeschrieben. Diese sind allerdings nur für Menschen gedacht, wie die Tiere den Flammen entkommen können, wird in den Brandschutzrichtlinien nicht beschrieben. Tote Tiere sind vorm Gesetz ein Sachschaden, der Schutz ihres Lebens nachrangig. Der VGT fordert, dass die Brandschutzbestimmungen verbessert werden und Fluchtmöglichkeiten auch für Tiere vorgeschrieben werden sollen. Lüftungsanlagen müssen so gebaut sein, dass sie ein Ausbreiten der Flammen und des Rauchs verhindern können. Tausende Tiere können so jährlich vor dem Flammentod geschützt werden.

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