Teilen:

Neue Überwachungsgesetze: Mitbestimmung unerwünscht?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.02.2018)

Wien, 23.02.2018

Ohne öffentliche Begutachtung soll nun eine verschlimmerte Version von Sobotkas Überwachungspaket eingeführt werden. Wieso müssen wir Grundrechte immer wieder gegenüber unserer eigenen Regierung verteidigen?

Wir rufen alle ebenfalls besorgten Bürger_innen dazu auf, an der von Epicenter.works organisierten Kundgebung teilzunehmen und auch andere dazu zu motivieren:

Ort:
Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt in 1010 Wien
Termin:

Spätestens seit 2008 die Festnahmen im Rahmen des Tierschutzprozesses erfolgten, konnten sich Aktivist_innen des VGT nicht mehr einbilden, dass staatliche Organe wohlwollend oder zumindest neutral gegenüber zivilgesellschaftlichem Engagement agieren würden.

Gleich nachdem unsere Mitarbeiter_innen endlich freigesprochen waren, kam mit dem Staatsschutzgesetz der nächste Angriff auf unser aller Freiheitsrechte. Im Tierschutzprozess noch (unbestraft) illegal eingesetzte Überwachungsmethoden wurden einfach erlaubt.

Doch damit nicht genug, knobelte trotz massiven zivilgesellschaftlichen Widerstands gleich danach Innenminister Sobotka unter dem Titel Sicherheitspaket ein regelrechtes Überwachungspaket aus. Ursprünglich scheiterte er damit, weil der öffentliche Widerstand zu groß war. Auch der VGT brachte dazu eine Stellungnahme ein. Doch die neue Regierung hat seine Pläne wieder aufgegriffen und will sie nun sogar in weiter verschlechterter Form ohne weitere Konsultation beschließen.

Wir fragen uns, wieso Maßnahmen, die bereits zu einem öffentlichen Aufschrei der gesamten aktiven Zivilgesellschaft geführt haben, nur wenig später plötzlich doch akzeptabel sein sollten – noch dazu, wenn sie, wie in diesem Fall, noch weiter verschlimmert wurden.

Weil die Regierung gar keine öffentliche Begutachtung machen will, ist es diesmal besonders gefährlich. Amnesty International hat eine Petition zur Neuauflage des Überwachungspakets angelegt.

Wir müssen alle zusammenhelfen, denn dieses Gesetz würde uns als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen gegenüber politisch instrumentalisierten staatlichen Organen wesentlich verwundbarer machen.

04.03.2026, Wien

Reindling vegan

Backe einen veganen Reindling mit unserem Rezept!

04.03.2026, Wien

Wien Simmering: Verunfalltes Fiakerpferd eingeschläfert

VGT fordert erneut ein Ende der Fiakerei in Wien, die Gefahr für Tier und Mensch bedeutet

03.03.2026, Wien

Letzter Tag im SLAPP-Prozess von SPAR gegen VGT am Wiener Handelsgericht!

Schweinebauer Hubmann: Umstieg der gesamten Schweinebranche auf Stroh wäre leicht machbar; Vet-Uni Prof. Baumgartner: Vollspaltenboden Vorteil für Halter auf Kosten der Tiere

02.03.2026, Uttendorf

Sinnloses Massaker: über 100 tote Füchse in Uttendorf bei Braunau am Inn!

Stolz auf über 100 tote Füchse, 10 Dachse und zig Marder, Wiesel und Hermeline? – warum ist das Töten so ökologisch wertvoller Beutegreifer nicht längst verboten?

27.02.2026, Wien

Second-Hand Pelz – Mode mit Mordgeschichte

Sorgt dein Vintage-Pelzmantel dafür, dass Tierqual wieder tragbar wird?

26.02.2026, Wien

VGT-Erfolg: Hernals bekommt wichtige neue Amphibien-Tunnel

Seit 7 Jahren betreut der VGT eine Amphibien-Wanderroute am Hanslteich. Ein fixes Tunnelleitsystem wird die Tiere in Zukunft nachhaltig schützen

26.02.2026, Wien

VGT-Proteste gegen SPAR Vollspaltenboden-Schweinefleisch: Montag Verhandlungstag

Da SPAR den VGT per SLAPP-Klage mundtot machen will, wurden Demos „SPARt Euch diese Tierquälerei“ wieder aufgenommen – Protest heute 11 Uhr Wien Schottengasse 6

24.02.2026, Wien

Handelsgericht Wien: Einstweilige Verfügung gegen Skandal-Schweinefabrik Hardegg

Besitzer Maximilian Hardegg darf den VGT bis zum Urteil über die Unterlassungsklage nicht mehr als „terroristische Vereinigung“ bezeichnen – noch nicht rechtskräftig