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Skandal: Fleischverarbeiter nutzt tote Tierkörper für perverses Video

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.05.2020)

Steiermark, 04.05.2020

Obszönes Video macht in der Südsteiermark die Runde. VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN kritisiert die Respektlosigkeit.

Vor wenigen Tagen wurde dem VGT ein kurzes Video aus einem Fleischverarbeitungsbetrieb in der Südsteiermark zugesendet. Gefilmt wurde es offenbar vom Betriebsleiter selbst. Zu sehen sind ein Verarbeitungsraum gefüllt mit einer unglaublichen Menge an Rinderpenissen – sie bedecken die Arbeitstische, liegen in Haufen am Boden. Ebenfalls im Video: Ein Mann mit nacktem Oberkörper, der Rinderpenisse in den Händen hält. Bei dieser offenbar betriebsfremden Person soll es sich um einen bekannten steirischen Bordell-Besitzer handeln. Er nennt sich selbst im Video „der Herr der Schwänze“. Während der Betriebsleiter die Kamera über die Rinderpenisse schwenkt, sagt er: „Alles Schwänze, Schwänze, Schwänze. Circa so viele Schwänze sind bei ihm in einer Woche in der Bude.“ Die Äußerung soll sich wohl auf das Bordell beziehen.

Der VGT kritisiert den respektlosen Umgang und die Obszönität. Die unglaubliche Menge an Rinderpenissen, die im Betrieb vermutlich zu Hundenahrung verarbeitet werden, macht aber auch das Ausmaß der bestehenden Schlachtindustrie deutlich. Die Äußerungen im Video sind eine abstoßende Respektlosigkeit gegenüber toten Lebewesen. Es wird der Würde der Tiere nicht gerecht, wenn sich über tote Körper lustig gemacht wird. Die tausenden Penisse erzählen eigentlich eine traurige Geschichte von ebenso vielen Stieren und Ochsen, die für den menschlichen Nutzen getötet wurden, so der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN. Weiters haben betriebsfremde Personen – noch dazu mit nacktem Oberkörper und bloßen Händen – in der Fleischverarbeitung nichts verloren. Auch nicht in der Tierfutterproduktion.

Eine Anzeige gegen die Beteiligung ist in Vorbereitung.


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