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Wunderschönes Graffiti zu Stier auf Vollspaltenboden am Wiener Donaukanal aufgetaucht!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.06.2023)

Wien, 21.06.2023

Das Kunstwerk zeigt einen Stier, der sich wehrt und den Vollspaltenboden zertrümmert, und daneben steht „Vollspaltenboden abschaffen“

Der VGT hat nun eine neue bundesweite Kampagne zur Verbesserung der Situation der Nutztiere begonnen. Dass auch Mastrinder auf dem seit den Aufdeckungen aus Schweinefabriken weithin bekannten Vollspaltenboden leben müssen, ist den wenigsten bekannt. Mastrinder haben bisher keinerlei Schutz, es gibt nicht einmal eine EU-Richtlinie, und die Haltung auf Vollspaltenboden mit minimalem Platz ohne jede Stroheinstreu ist eine Katastrophe. Diesen Gedanken hat nun ein Künstler in Wien aufgegriffen und ein riesiges Graffiti am Wiener Donaukanal geschaffen. Es zeigt einen Stier, der sich gegen den Vollspaltenboden wehrt und diesen zertrümmert. Daneben steht die Botschaft „Vollspaltenboden abschaffen“.
 

Zur Petition


VGT-Obmann DDr. Martin Balluch ist beeindruckt: Kaum beginnt unsere Kampagne, wird das Thema schon von kreativen Personen aufgegriffen. Momentan ist die Gesellschaft sehr auf Tierleid in intensiven Haltungsformen sensibilisiert. Und der Vollspaltenboden ist von den Schweinen her allen ein Begriff. Ich gehe deshalb davon aus, dass das Schicksal der Mastrinder auf Vollspaltenboden, das immerhin 70 % der Tiere und damit mehrere 100.000 betrifft, rasch zum politischen Thema wird. Bisher ist weder von der Branche, noch von der AMA, den zuständigen Ministerien, dem Bauernbund oder den Landwirtschaftskammern etwas zu hören. Wir sind jedenfalls gesprächsbereit. Aber das Leid der Mastrinder auf Vollspaltenboden können wir nicht mehr länger hinnehmen.

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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