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Lainzer Tiergarten: Franz von Assisi Statue fordert ein Ende des Rinder-Vollspaltenbodens

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.11.2023)

Wien, 21.11.2023

Hielt Transparent: Als Schutzpatron der Tiere soll der bereits 1228 heilig gesprochene Bettelmönch mit Vögeln gesprochen und einen Wolf friedlich von Rissen abgehalten haben

Franz von Assisi ist in Tierschutzkreisen kein Unbekannter. Als einer der wenigen Heiligen der katholischen Kirche, soll er Tieren besonders nahe gewesen sein. So sprach er der Legende nach mit den Vögeln und schloss mit einem Wolf, der Nutztiere und sogar Menschen gerissen habe, einen friedlichen Pakt. Statt mit Gewalt hat er den Wolf von Gubbio friedlich, heute würde man sagen durch effektiven Herdenschutz, davon abgehalten, bei Menschen Schaden anzurichten. Deshalb ist er der Schutzpatron der Tiere. Und als solcher hatte er, oder vielmehr seine Statue bei der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten in Wien, gestern ein Transparent gegen die Haltung von Mastrindern auf Vollspaltenboden in der Hand. Passend für den Bettelmönch, würde man sagen, war darauf Vollspaltenboden Abschaffen mit dem Bild eines Rinderkopfes geschrieben. Der VGT macht seit Monaten auf diesen Missstand aufmerksam und fordert zunehmend vehement dessen Ende.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Es ist nur passend und sicher im Sinn der historischen Person Franz von Assisi, wenn ihm, in dessen Gedenken der Welttierschutztag begangen wird, ein Transparent gegen den Vollspaltenboden in der Rindermast in die Hand gedrückt wird. Diese Haltungsform ist furchtbar grausam, wie eine Aufdeckung des VGT kürzlich einmal mehr bestätigt hat. Deswegen mutet es besonders seltsam an, wenn gerade eine sich als christlich bezeichnende Partei diesen offensichtlichen Frevel an der Schöpfung, wie das Assisi formulieren würde, nicht beseitigen will. Der Vollspaltenboden muss weg, und zwar so rasch wie möglich!

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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