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Schweine-Vollspalten: VGT überreicht Totschnig das „versteinerte Herz aus Beton“

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.04.2024)

Wien, 18.04.2024

Tierschützer:innen überraschen den Landwirtschaftsminister bei einer Pressekonferenz mit Jugendstaatssekretärin Plakolm auf einem Betrieb in 1100 Wien

Herr Minister Totschnig, wann bekommen Schweine endlich Stroh?, stand auf dem Transparent heute, mit dem der Landwirtschaftsminister bei einer Pressekonferenz in 1100 Wien vom VGT überrascht wurde. Der Generationenwechsel auf landwirtschaftlichen Betrieben – das Thema der PK – mag interessant sein, aber jetzt steht das dringende Problem der Abschaffung des Vollspaltenbodens für Schweine an, bei dem nichts weiterzugehen scheint. Dabei drängt die Zeit. Das Verbot muss noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden, wobei im Sommer die letzte Plenarsitzung des Parlaments stattfindet. Die ÖVP mit Landwirtschaftsminister Totschnig blockiert diesen Schritt, weil man sich nicht dazu durchringen kann, den Schweinen Stroh zu bieten. Und das, obwohl 92 % der Bevölkerung diese Forderung des VGT teilen.1 Deshalb überreichten die Tierschützer:innen heute dem Landwirtschaftsminister das versteinerte Herz aus Beton.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Es ist bereits Mitte April, in 2 Monaten wird vermutlich die letzte Plenarsitzung im Parlament stattfinden. Die Grünen in der Regierung haben öffentlich ein echtes Verbot des Vollspaltenbodens als eines ihrer prioritären drei Ziele in dieser Legislaturperiode genannt. Der Tierschutzminister erklärte am Ballhausplatz, dass er Stroh für Schweine will. Was fehlt, ist die Zustimmung des Landwirtschaftsministers, der sein Vetorecht offenbar dafür missbraucht, den Tieren auch nur ein bisschen Lebensqualität zu verweigern. Sollte deshalb das Verbot des Vollspaltenbodens scheitern, werden wir anlässlich der Nationalratswahl die Wähler:innenschaft ausgiebig darüber informieren.

Pressefotos (Coypright: VGT.at)

Quelle

  1. vgl. Eurobarometer Umfrage 2023

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