Teilen:

VGT-Aktivist:innen gedenken verunfallter Fiakerpferde

Wien, 25.03.2026

Mahnwache am Stephansplatz bringt zum Ausdruck: Jeder Vorfall ist einer zu viel

Mit trauriger Regelmäßigkeit ereigneten sich in den letzten Wochen tragische Unfälle mit Fiakergespannen. Damit diese Fälle nicht in Vergessenheit geraten, hielten Tierschützer:innen des VGT am Mittwoch  eine Mahnwache gegenüber dem Fiakerstandplatz Stephansplatz ab. Mit  Fotos und Schildern wollen sie der Pferde gedenken. Auch Passant:innen brachten ihre Betroffenheit und Anteilnahme zum Ausdruck.

Vor zwei Wochen ist das 30-jährige Fiakerpferd "Tommy" auf offener Straße zusammengebrochen und wurde noch an Ort und Stelle eingeschläfert. Letzte Woche kam es zu einem Unfall mit einem Fiakergespann auf einer Schienenstraße. Anstatt dem Pferd sofort zu helfen, blieb der Kutscher vorerst einfach auf der Kutsche sitzen.

Der erste Fall zeigt, dass Pferde teilweise bis an ihr Lebensende ausgenutzt werden und im Geschirr anstatt auf der Weide sterben. Der zweite Fall zeigt, welche Gefahren der Straßenverkehr und insbesondere  Schienenstraßen für die Pferde bedeuten. Der VGT hat die Fälle von Pferden, die im Straßenverkehr zusammenbrechen oder in Unfälle verwickelt werden, gesammelt.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz: "Die beiden Fälle zeigen wieder deutlich, wieso der Fiakerbetrieb in der Stadt Wien Schritt für Schritt eingestellt werden sollte. Die heftigen Reaktionen der Bevölkerung  zeigen auch, dass die Fiakerei immer weiter an Rückhalt in der Bevölkerung verliert und immer mehr Menschen sich ein Ende wünschen. Es ist völlig unverständlich, wie ein 30-jähriges Pferd immer noch als Fiakerpferd eingesetzt werden darf. Eine Altersgrenze für Pferde, die für die Personenbeförderungen eingesetzt werden, hätte diese Tragödie verhindert. Deshalb braucht es als Sofortmaßnahme über die 1. Tierhaltungsverordnung eine Altersgrenze für Pferde, die in Kutschen eingesetzt werden, sowie gründliche Untersuchungen des Gesundheitszustands anstatt oberflächlicher Checks!"

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

 

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs

10.07.2026, Wien

1. Durchbruch: Bauarbeiten für Amphibientunnel in vollem Gange

VGT freut sich über Baustart am Schottenhof, Hanslteich folgt

09.07.2026, Wien

VGT warnt: Deutsche Brieftaubenverbände wollen tausende Tiere in Wien aussetzen

Am 25. Juli sollen Brieftauben von Wien 500 km bis nach Bayern fliegen – 50-75 % davon werden sterben oder die Stadttaubenpopulationen am Weg dorthin vergrößern!

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!

07.07.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

07.07.2026, Wien

Wolfstötungen in Österreich: offizielle Beschwerde bei EU-Kommission aus Italien

Tötungen zweier nachweislich harmloser Wölfe mit GPS-Halsband aus Italien in Kärnten (Feb 2026) und jetzt in Tirol – Beschwerde 25 internationaler Natur- und Tierschutzorganisationen.

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.