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Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Wien, 03.04.2026

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

*Dieser Artikel enthält Produktplatzierungen

Düfte begleiten viele Menschen durch den Alltag: Sie können Erinnerungen wecken, unsere Stimmung beeinflussen und belebend wirken. Besonders in den wärmeren Sommermonaten, freuen sich viele auf frische Duftkreationen. Einige Parfums und Marken werben dabei mit "grünen" Inhaltsstoffen wie ätherischen Ölen und vermitteln den Eindruck, besonders „natürlich“ und auch ethisch zu sein. Gleichzeitig achten immer mehr Menschen darauf, dass die von ihnen verwendeten Produkte vegan und tierversuchsfrei sind. Dieser bewusste Konsum zeigt sich bereits in vielen Bereichen der Kosmetik.

Gerade bei Düften und Parfums ist jedoch oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese Kriterien auch tatsächlich erfüllt sind. Denn weder ein natürlicher Duft noch pflanzlich klingende Inhaltsstoffe garantieren, dass ein Produkt ganz ohne tierliche Bestandteile auskommt und dafür keine Tierversuche durchgeführt wurden. 

Vegan ≠ tierversuchsfrei: Der wichtige Unterschied

Die Begriffe „vegan“ und „tierversuchsfrei“ werden häufig verwechselt oder gleichgesetzt. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Ein Parfum kann zwar vegan sein, aber dennoch an Tieren getestet worden sein und umgekehrt. Damit ein Duft beide Kriterien erfüllt, darf dieser weder tierliche Inhaltsstoffe enthalten, noch dürfen dafür Tierversuche durchgeführt worden sein.

Welche Inhaltsstoffe sind nicht vegan?

Obwohl bereits zahlreiche vegane Alternativen bekannt sind, enthalten weiterhin viele herkömmliche Düfte tierliche Stoffe wie Ambra, Lanolin, Zibet oder Bienenwachs. Ein besonders bekanntes Beispiel ist Moschus: Die Herstellung von nicht synthetischem Moschusöl ist mit erheblichem Tierleid verbunden, da das Sekret aus den Drüsen von Moschusochsen stammt. Dabei gibt es längst synthetische Alternativen, wie es z.B etwa Lush mit ihrem Snow Fairy Glitter Spray macht, der auch ohne Tierleid auskommt und trotzdem die bekannte Süße trägt und nach Zuckerwatte duftet.  Auch Bienenwachs wird oftmals verwendet, das von Honigbienen gebildet und durch Ausschmelzen der leeren Waben mit heißem Wasser gewonnen wird und ein Nebenprodukt der Honigherstellung ist. Die Imkerei ist strenggenommen eine Massentierhaltung mit vielen Tierschutzproblemen. 

Die Liste dieser Stoffe ist lang und nicht immer sind die tierlichen Inhaltsstoffe auf den ersten Blick für Konsument:innen erkennbar. Neben der eigenen Recherche geben anerkannte, vegane Siegel Gewissheit. Ein Beispiel wäre hierbei die Veganblume, eine weltweit anerkannte Marke zur Kennzeichnung von Produkten, die frei von tiertlichen Inhaltsstoffen sind und nicht an Tieren getestet wurden.

Vegane Parfums

Vegane Düfte bestehen häufig aus synthetischen oder pflanzlichen Stoffen. Doch Vorsicht: Auch pflanzliche Inhaltsstoffe garantieren nicht automatisch, dass ein Produkt auch tierversuchsfrei ist.

Dass es auch anders geht, zeigt Lush mit zahlreichen veganen und tierversuchsfreien Duftkreationen. Ob belebend-frisch, fruchtig-spritzig oder würzig-herb – Lush bietet eine große Auswahl an veganen Parfüms, Body Sprays, Raumdüften und Duftkerzen. Parfums wie Karma, mit Süßorangen- und erfrischenden Kiefernölen zeigen, dass vegane und tierversuchsfreie Düfte sehr gut möglich sind und sich hoher Beliebtheit erfreuen. Duftkreationen wie Rose Jam mit sizilianischem Zitronenöl und süßer Geranie sind sogar in verschiedenen Variationen, wie in fester Form oder als Bodysprays, erhältlich.

Lush: Vegane und tierversuchsfreie Duftkreationen

Ein Beispiel dafür ist das Kosmetikunternehmen Lush. Neben einer großen Auswahl an veganen Produkten führt Lush keine Tierversuche durch und bezieht Rohstoffe ausschließlich von Firmen, die ebenfalls tierversuchsfrei arbeiten. Darüber hinaus macht sich das Unternehmen aktiv für ein weltweites Ende von Tierversuchen stark – ein Anliegen, das zum zentralen Unternehmenswert erklärt wurde.

Dies zeigt sich natürlich daran, wie Lush Produkte hergestellt werden und formuliert sind. Konkret unter anderem am Lush Prize: Dies ist eine Zusammenarbeit zwischen Lush und der Forschungsgruppe Ethical Consumer. Der mit 250.000 £ dotierte Preis ist der größte Preis im Bereich der tierversuchsfreien Forschung und die einzige Auszeichnung, die sich ausschließlich auf den vollständigen Ersatz von Tierversuchen konzentriert. In den letzten zehn Jahren hat der Lush Prize über 3 Millionen Euro in 35 Ländern an 126 Projekte vergeben.  

Unternehmen wie Lush, die sich konsequent zu einer tierversuchsfreien Firmenpolitik bekennen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und setzen gleichzeitig ein deutliches Zeichen gegenüber großen Konzernen, die weiterhin Tierversuche durchführen.

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