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Konsequente Kontrollen & keine Toleranz bei Tierquälerei

Petition

Tierquälerei muss Konsequenzen haben!

noch 14.997 unterschriften bis zum ziel

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Es vergeht kaum in Monat in Österreich ohne schreckliche Fälle von Tierquälerei. Routinemäßige, behördliche Kontrollen finden viel zu selten statt. Laufend müssen Verein wie der VGT Tierleid aufdecken und zur Anzeige bringen, nachdem mutige Tierschützer:innen aus ganz Österreich Tierleid-Fälle melden. Konsequenzen für die verantwortlichen Tierhalter:innen gibt es kaum: Einfache Nachbesserungsaufträge, eingestellte Verfahren, milde Strafen und Diversionen schaffen es nicht, Tierqual zu verhindern. Die Behörden, das derzeitige Recht und das Kontrollsystem versagen - Konsequenzen gibt es kaum, und die Tiere leiden weiter.
Das muss sich dringend ändern! Mit dieser Petition wollen wir erste Schritte für den dringend notwendigen Systemwandel setzen, um Tiere in Österreich besser zu schützen.

Forderungen

Die Unterzeichnenden der Petition fordern:

  • Erhöhte Kontrollfrequenz

  • Mehr Konsequenzen bei Missständen und Übertretungen

  • Erhöhung des Strafrahmens für Tierquälerei

  • Verschärfung von Tierhaltungsverboten

  • Rechtliche Parteistellung für Tierschutz-Organisationen

Die Petition richtet sich an die österreichische Bundesregierung.

Formular

Tierleid darf nicht versteckt und konsequenzlos bleiben

Derzeit werden Tierhaltungen im Schnitt nur alle 50 Jahre behördlich kontrolliert (2 % der Betriebe im Jahr)! Alleine im landwirtschaftlichen Bereich stehen österreichweit zehntausende Tierhaltungsbetriebe nur wenigen hundert Amtstierärzten und Amtstierärztinnen gegenüber.

Selbst in wiederholten Fällen von schlimmen Missständen sind echte Konsequenzen selten. Aufgrund des niedrigen Maximalstrafrahmens für Tierquälerei enden viele Prozesse mit Diversionen statt mit Verurteilungen. Tierhaltungsverbote sollten eigentlich als letztes Mittel verhindern, dass Tierquäler:innen weiterhin Kontakt zu Tieren haben können. Jedoch sind sie gesetzlich nur vage ausformuliert und werden in der Praxis offenbar nicht immer durchgesetzt.

Die Aufdeckungsarbeit des VGT und anderer Tierschutzorganisationen zeigt, dass es bereits zahlreiche Menschen gibt, die bei Tierleid nicht wegsehen. Vor dem Gesetz sind Tiere jedoch keine Personen, die eine eigene Rechtsvertretung bekommen. Tierschutzvereine können nicht im Namen von betroffenen Tieren klagen, können aus Tierschutzsicht nur schwer zu ertragende Gerichtsurteile nicht berufen.

Vernachlässigung

Eigentlich sollten schlechte Haltungsbedingungen und kranke Tiere bei behördlichen Kontrollen sofort auffallen. Leider finden unangemeldete Routineüberprüfungen durch Amtstierärzt:innen nur äußerst selten statt. So bleibt Vernachlässigung "unentdeckt".

Gewalt

Brutalität den Tieren gegenüber, sei es durch Schläge, Tritte, Elektroschocks oder illegale Tötungen führen meist nicht zu Verurteilungen. Der Maximalstrafrahmen für Tierquälerei ist gering, weshalb Beschuldigte häufig mit Diversionen oder kleinen Geldbußen davonkommen.

Rechtsvertretung

Tiere sind vor dem Gesetz kaum mehr als "Sachen". Tierschutzombudsstellen können Tiere bis zu einem gewissen Grad vor Gericht vertreten, jedoch haben sie nicht genügend Ressourcen, um allen Tieren zu helfen.

Wir bringen Tierquälerei ans Licht!

Erfahre mehr über unsere Aufdeckungen.

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