Teilen:

Tierschutzbericht Fiaker in Salzburg und Innsbruck 2007

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.10.2007)

01.10.2007

Anbindehaltung ist auch hier an der Tagesordnung

Wie in Wien gibt es auch in Salzburg und in Innsbruck Fiakerunternehmen, die Stadtrundfahrten für Touristen anbieten. Nach der großen Studie über die Fiakerpferde in Wien hat es TierschützerInnen interessiert, wie die Haltung der Pferde und der Fahrbetrieb in anderen österreichischen Städten aussehen.

Wie in Wien – ein ernüchterndes Ergebnis. Anbindehaltung, ab 1.1.2010 in Österreich verboten ist noch immer ganz „normal“ für Fiakerpferde. Nach langen Arbeitszeiten und stundenlangem Stillstehen im Geschirr kommen die erschöpften Tiere nach Hause, um sich auszuruhen und ihr arteigenes Verhalten ausführen zu können. Aber dies wird ihnen nicht ermöglicht, im Gegenteil sie werden an einem Strick angebunden auf einem kleinen Stellplatz untergebracht. Die Tiere können keinen freien Schritt setzen. Den ganzen Tag – 24 h täglich 7 Tage die Woche – wird ihnen jede Möglichkeit sich nach ihrem Ermessen und nach ihren Launen bewegen zu können einfach genommen. Fiaker - Tierqual mit Tradition - eine Schande für Österreich.

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A