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10.000 ÖsterreicherInnen sagen NEIN zur Ferkelkastration!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (02.02.2011)

Wien, 02.02.2011

Der Verein Gegen Tierfabriken (VGT) bittet deshalb um einen persönlichen Gesprächtermin beim Tierschutzminister Alois Stöger

Der Verein Gegen Tierfabriken (VGT) bittet deshalb um einen persönlichen Gesprächtermin beim Tierschutzminister Alois Stöger.

Ende letzten Jahres startete der VGT eine Kampagne mit dem Ziel, die barbarische Tradition, wenigen Tagen alten Ferkeln bei vollem Bewusstsein die Hoden abzuschneiden, zu verbieten. Mit hunderten Veranstaltungen in gesamt Österreich informierte der VGT die Öffentlichkeit über diesen fürchterlichen Eingriff. Binnen kürzester Zeit unterstützen über 10.000 schockierte ÖsterreicherInnen mit ihrer Unterschrift die Forderung des VGT: „Nein zur Ferkelkastration ohne Betäubung!“

Zu allen Unterstützungserklärungen wurden Papierschweinchen gefaltet, welche symbolisch für die Millionen männlicher kastrierter Ferkeln stehen, die der VGT nun dem Tierschutzminister Alois Stöger übergeben möchten.

Die Ferkelkastration in Österreich

Mit einer unvorstellbaren Brutalität wird mit nur wenigen Tagen alten Ferkel umgegangen. Ohne jegliche Schmerzausschaltung werden jedes Jahr mehr als 2 Millionen Tieren (allein bei uns in Österreich) bei vollem Bewusstsein die Hoden abgeschnitten.

Laut Bundestierschutzgesetz ist es verboten, Tieren unnötige oder ungerechtfertige Schmerzen zuzufügen. Doch die entsprechende Verordnung erlaubt genau diese Quälerei bis zu einem Alter von 7 Tagen und steht somit im Widerspruch zum Gesetz.

Es gibt europaweit zahlreiche Studien, die die Probleme der betäubungslosen Kastration verdeutlichen und zusätzlich verschiedene Alternativen aufzeigen.

Mag.a Elisabeth Sablik, Kampaignerin des VGT dazu: „In Vertretung von über 10.000 Menschen möchte der VGT dem Tierschutzminister Alois Stöger die Brisanz und Dringlichkeit der Problematik der betäubungslosen Ferkelkastration vermitteln, und deshalb um einen persönlichen Termin bitten. Auch die aktuelle Diskussion zum Kastenstandverbot bietet eine Chance, gemeinsam an dieses Thema heranzugehen.“

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