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Wien, am 16.04.2019

Eierproduktion furchtbare Qual für Hühner!

Neue Petition des VEREINS GEGEN TIERFABRIKEN fordert ein Ende von Käfigeiern in der Gastronomie, quälerischen Bodenhaltungen, Hochleistungszucht und Kückenschreddern!

Jeder Mensch in Österreich isst im Durchschnitt 239 Eier pro Jahr. Während man frische Eier im Supermarkt meist nur aus (Bio-) Freiland- oder Bodenhaltung erhält, stecken in vielen verarbeiteten Produkten und in der Gastronomie noch Millionen von Käfigeiern aus dem Ausland. Die Konsument_innen haben meist keine Möglichkeit zu erfahren, woher die verwendeten Eier stammen. Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN fordert daher im Namen der unterzeichnenden Personen eine Kennzeichnungspflicht für verarbeitete Eier sowie ein Ende der Verwendung von Käfigeiern in der Gastronomie.

Auch in der österreichischen Bodenhaltung ist Tierleid anzutreffen. So sind immer noch sogenannte Volieren erlaubt, eine Art offener Käfig, durch den die Tiere auf mehreren Ebenen übereinander gestapelt werden. Dadurch passen mehr Hennen auf weniger Platz. Die mangelnde Bewegungsfreiheit und der Mangel an Sonnenlicht hat Auswirkungen auf die Knochendichte der Tiere, sie erleiden häufig Knochenbrüche oder erkranken an Osteoporose. In der Petition wird daher ein Ende der Bodenhaltung und als erste Schritte ein Verbot von geschlossenen Volierensystemen und verpflichtende Außenscharrräume für die Hennen gefordert.

Besonders grausam ist das Schicksal der männlichen Kücken. Jedes Jahr werden fast 10 Millionen von ihnen zerhäckselt oder erstickt, weil sie keine Eier legen können und für die Industrie überflüssig sind. Durch den Einsatz von Zweinutzungsrassen, die sich als Lege- und Masthuhn gleichermaßen eignen, könnten die Hahnenkücken als Masthühner eingesetzt werden. Dies wäre auch ein wichtiger Schritt weg von der Qualzuchten, welche sowohl Lege- als auch Masthühner zu Hochleistungsmaschinen degradieren. Denn die Legehühner sind darauf gezüchtet, enorm viele Eier zu legen, was ihre Körper bereits nach kurzer Zeit stark auslaugt. Nach maximal 13 bis 15 Monaten werden die Tiere geschlachtet, weil sie für die Industrie nicht mehr rentabel sind. Hochgezüchtete Masthühner setzen so viel Fleisch an, dass sie oft ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen können. Die Petition des VGT fordert daher im Namen der unterzeichnenden Personen den Einsatz von Zweinutzungsrassen, ein Ende der Zucht auf mehr Legeleistung und ein Verbot des Tötens männlicher Kücken.

VGT-Tierschutzreferentin Ines Haider: Noch immer werden Eier aus Käfighaltungen in Produkten verarbeitet oder in der Gastronomie verwendet. Männliche Kücken werden als unnützes Nebenprodukt der Eierindustrie am ersten Lebenstag getötet. 64% aller Legehennen müssen ihr Dasein in Bodenhaltungen fristen, wo sie niemals die Sonne sehen und sich kaum bewegen können. Die Tiere werden zu Hochleistungs-Eierproduzentinnen gezüchtet, auf das Wohl der Tiere wird dabei keinerlei Rücksicht genommen. Wir sagen: Schluss mit der Hühnerquälerei! Kein Ei mit 3 oder 2!

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