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Vegane Klima-Aktivistin Greta Thunberg zu Besuch in Wien

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.06.2019)

Wien, 04.06.2019

Am Freitag, 31. Mai war die schwedische Aktivistin Greta beim Klimastreik von Fridays-For-Future dabei und hielt zum Abschluss am Schwarzenbergplatz eine Rede.

Zehn Monate ist es nun her, seit Greta Thunberg, damals erst 15 Jahre alt, mit einem Schild „Schulstreiken fürs Klima“ vor dem Schwedischen Reichstag in Stockholm demonstriert hat. Seit damals haben sich die Schulstreiks auf die ganze Welt ausgebreitet. Die Schüler_innen und Studierenden fragen sich, wieso sie für eine Zukunft lernen sollen, wenn sie diese aufgrund der Klimakrise doch gar nicht erleben werden.

Greta Thunberg in Wien

Vergangenen Dienstag wurde die inzwischen 16-jährige Greta von Austrian World Summit zum Climate Kirtag in Wien geladen, wo sie gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger auf der Bühne stand. Leider geriet der Kirtag unter Klimaaktivist_innen stark in die Kritik, weil zahlreiche Essensstände paradoxerweise Fleisch, einen der größten Klima-Killer, ausgaben. Greta folgte der Einladung von Fridays For Future Vienna und verweilte bis zum wöchentlichen Klimastreik am Freitag in Wien. Dort marschierte sie in erster Reihe mit den tausenden Demonstrant_innen für eine bessere Zukunft. Am Schwarzenbergplatz gab die vegane Aktivistin eine abschließende Rede, wo sie ankündigte, sich eine einjährige Auszeit von der Schule zu nehmen, um einige Klimakonferenzen in Amerika besuchen zu können.

Vegan fürs Klima

Nachdem Greta Thunberg sich eine Weile mit dem Klimaschutz beschäftigt hatte, beschloss sie, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren. Auch ihre Familie überzeugt sie davon. Denn es ist schon sehr lange bekannt, dass insbesondere Tierprodukte zu den größten Klimakillern zählen. Um diese Botschaft auch unter den jungen Klimaaktivist_innen zu verbreiten, organisiert der VGT immer wieder Vegan-Blocks, die bei den Klimastreiks mitmarschieren. Schilder mit Botschaften wie „Vegan fürs Klima“ und „Tierschutz ist Klimaschutz“ machen auf die Thematik aufmerksam, ein eigener Klimaflyer gibt Interessierten mehr Informationen über die Zusammenhänge zwischen tierischen Produkten und der Klimakrise.

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