Teilen:

Trotz Coronapause: bisher heuer österreichweit 231 VGT-Demos gegen Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.10.2020)

Wien, 01.10.2020

Ob Aktionen, Protestkundgebungen, Informationsveranstaltungen oder Besuche des „Grunzmobils“ mit 5 m Schwein: im Mittel 1 VGT-Event pro Tag für die Schweine

Schon Anfang der 1990er Jahre forderte der VGT ein Verbot des tierquälerischen Vollspaltenbodens und eine verpflichtende Stroheinstreu für Schweine. Damals war Tierschutz für Nutztiere noch ein Fremdwort. Doch mehr als 25 Jahre später hat sich das Bewusstsein in der Bevölkerung gewandelt, 94 % der Menschen wollen eine gesetzlich verpflichtende Stroheinstreu statt Vollspaltenboden für Schweine. Seit Mitte April 2019 forciert der VGT seine diesbezügliche Kampagne und kann eine beachtliche Bilanz vorweisen. Trotz Coronapandemie von März bis Mai gab es österreichweit im Mittel einen öffentlichen Event des VGT gegen Vollspaltenboden pro Tag, neben den Aufdeckungen zahlreicher Skandale von Schweinefabriken mit diesem Boden. 124 Protestkundgebungen, 67 Informationsveranstaltungen, 12 öffentliche Filmpräsentationen, 20 Kundgebungen mit dem sogenannten Grunzmobil, einem 5 m großen Schwein, sowie 8 Aktionen ergeben 231 Events insgesamt nur im heurigen Jahr bisher, von Bregenz bis Eisenstadt. Geleistet wird diese Arbeit zu 90 % von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen und Aktivist_innen, die neben ihren täglichen Verpflichtungen viel Zeit für die Schweine erübrigen.

Das ist erst der Anfang, kündigt VGT-Obmann Martin Balluch eine Intensivierung der Aktivitäten an. Wenn die Bundesregierung nicht auf die große Mehrheit von 94 % der Menschen hört, werden wir unsere Anstrengungen verdoppeln. Es kann nicht sein, dass die Landwirtschaftsministerin unsere Forderung einfach ignoriert und sich keiner öffentlichen Diskussion stellt. Die Propaganda von wegen Einbruch der Produktionszahlen bei Geflügel aufgrund verschärfter Tierschutzbestimmungen kann sie mir nicht erzählen, das Gegenteil ist der Fall. 2019 wurde in Österreich mehr Geflügelfleisch produziert als jemals zuvor und verschärft wurden die Bestimmungen zur Haltung von Mastgeflügel in Österreich überhaupt noch nicht. Genug gelogen, es wird Zeit, sich der Realität zu stellen. Schweine brauchen Stroh, und dafür muss nun das Bundestierschutzgesetz reformiert werden!

22.10.2026, Wien

VGT übergibt 90.000 Stimmen für Hitzefrei für Fiakerpferde an Stadtrat Czernohorszky

Internationale Entwicklungen zeigen : Wien darf nicht zum Schlusslicht im Pferdeschutz werden

21.10.2026, Wien/OÖ

Aktuelle UNESCO-Stellungnahme: ob OÖ-Singvogelfang Kulturerbe bleibt, ist offen

Festgestellt wird, „dass es sich um eine gesellschaftlich umstrittene Praxis handelt – insbesondere hinsichtlich der Einschätzung von Ausmaß und Zumutbarkeit des den Vögeln zugefügten Leids“

20.10.2026, Wien

Veganes Martini-Gansl Festessen im Restaurant „Tisch“

Wir durften das 6-Gänge-Vegansl-Menü im Restaurant „Tisch“ im 8. Bezirk in Wien für euch verkosten.

19.10.2026, Wien

Vegansl (Veganes Gansl) 2026

Rund um Martini wird wieder in zahlreichen Lokalen das traditionelle Martini-Gansl angeboten. Doch auch Veganer:innen kommen auf ihre Kosten!

16.10.2026, Wien

Einladung: VGT-Anti-Pelz-Demomarsch in Wien

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Christian-Broda Platz

14.10.2026, Wien

VGT: Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, 2027 Schweinehaltung neu zu regeln

Anlässlich der heutigen Nationalratssitzung erinnerte der VGT vor dem Parlament die Regierung daran, die offene Frage der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden endlich zu lösen

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.

09.10.2026, Wien

Urteil im SPAR-SLAPP gegen den VGT beweist: Vollspaltenboden ist Tierquälerei

Zusätzlich hat die Richterin mit Bezug zum OGH zahlreiche Klagspunkte von SPAR zurückgewiesen und dadurch die Klage als SLAPP entlarvt