Teilen:

Zirkus-Pony bettelt jetzt in Vösendorf

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.11.2020)

Vösendorf, 23.11.2020

Zig Anrufe bei der Polizei und Anzeigen vom VGT bringen Zirkus-Direktor nicht zur Einsicht – Pony muss weiter betteln gehen

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN hat wegen gewerbsmäßiger Bettelei und Verstößen gegen das Tierschutz- und Tiertransportgesetz Anzeige gegen den Circus Safari erstattet. Doch der Zirkus lässt seine Tiere weiterhin in der Kälte um Geld für den Zirkus betteln, jetzt vor einem Einkaufszentrum in Vösendorf. Trotz zahlreicher Anrufe wütender Tierschützer_innen bei der örtlichen Polizei wird ein unschuldiges Tier weiterhin ausgenutzt, um Geld für den Circus Safari zu erwirtschaften. Unmoralisch und tierfeindlich, wie Georg Prinz erklärt:

Tiershows bei Zirkussen sind eine längst überholte Tradition, die endlich abgeschafft gehört. Die laute Manege ist nichts für sensible Tierohren. Auch die Peitsche wird gerade im Cirucs Safari immer noch gegen unschuldige Tiere eingesetzt, wie wir dokumentiert haben. Dass der Zirkus seine Tiere auch abseits der Shows nun zum Geldeintreiben missbraucht, macht mich sehr wütend. Das Pony steht stundenlang in der Kälte, bekommt nur ab und zu Wasser. Das ist nicht artgerecht, das muss sofort aufhören.

Menschen, die um das Wohl der Tiere in Corona-Zeiten besorgt sind, wird nahegelegt, ihr Geld lieber für Gnadenhöfe zu spenden, wo es den Tieren gut geht. Das Zirkus-Gewerbe finanziell zu unterstützen verlängert nur die Tierquälerei, die in solchen Etablissements leider immer wieder beobachtet wird.

Der VGT erstattete Anzeige bei der BH Mödling.


+++ Update: Wie uns das Einkaufszentrum auf Anfrage schriftlich mitgeteilt hat, war es dem Zirkus nie erlaubt, auf dem Geschäftsgelände mit Tieren zu stehen, um zu Betteln. Am Dienstag stand das Pony nicht mehr zum Betteln am Gelände des Einkaufszentrums.

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See