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Gefahren für Haustiere in der Weihnachtszeit

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.12.2023)

Wien, 10.12.2023

Aufgepasst zu Weihnachten: Diese Gefahren für Haustiere können durch Dekoration, Kekse uvm. entstehen.

In der Weihnachtzeit dekorieren viele Menschen gerne ihre Häuser oder Wohnungen. Dabei kommen oft Kerzen, Dekoelemente oder Christbäume zum Einsatz. Außerdem werden ausgefallene Speisen gegessen und oftmals kommen viele Menschen zu Besuch. Damit die Haustiere dabei nicht unnötigen Gefahren ausgesetzt werden, hier ein paar Hinweise.

Deko

Kerzen sollten wegen der Brandgefahr grundsätzlich nur außerhalb der Reichweite von Tieren angezündet werden. Eine beliebte Alternative stellen Lichterketten dar, aber auch hier gilt zu beachten, dass Tiere die Kabel anbeißen und einen Stromschlag bekommen könnten. Weihnachtsdekoration wie Lametta, Geschenkband, Christbaumhaken oder andere Kleinteile könnten verschluckt und damit zur Gefahr werden. Besondere Vorsicht ist bei Christbaumkugeln geboten, diese bestehen oft aus Glas und können zerbrechen, hier besteht hohe Verletzungsgefahr! Duftöle oder Sprühschnee können giftig sein, wenn sie von den Tieren verzehrt werden.

Pflanzen

Für viele Tiere ist es besonders interessant, wenn sich plötzlich ein echter Baum im Wohnzimmer befindet. Der Christbaum sollte sehr gut befestigt werden, damit er nicht umfallen kann, falls ein Tier versucht, hinaufzuklettern. Außerdem sind Christbaumnadeln giftig für viele Tiere und sollten nicht verschluckt werden. Auch andere weihnachtliche Pflanzen wie Weihnachtssterne, Stechpalmen oder Mistelzweige sind unverträglich für viele Tiere und können zu Übelkeit und Durchfall führen.

Lebensmittel

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit des Kekse-Backens. Hier ist darauf zu achten, dass viele Zutaten für Tiere gefährlich sein können. So sind zum Beispiel Rosinen, Schokolade und Kakao sehr giftig für Hunde und Katzen. Auch der beliebte Zuckerersatz Xylit (Birkenzucker) ist für einige Haustiere giftig. Zahlreiche Obstsorten sollten ebenfalls nicht von Haustieren verzehrt werden und auch Tee kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Eine genaue Auflistung, welche Lebensmittel für welche Tiere gefährlich werden können, findet sich in unserem Artikel über Gefahren für Haustiere.

Stress

Große Familienfeiern oder häufiger Besuch kann bei den Tieren Stress auslösen. Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass den Haustieren Ruhephasen oder Rückzugsorte zur Verfügung stehen.

Was tun im Notfall?

Sollte ein Haustier einmal Vergiftungssymptome (z.B. Speicheln, Erbrechen, Schwäche, Zittern, Schweratmigkeit, Durchfall) zeigen oder sich eine Verletzung zuziehen, sollte auf jeden Fall sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Es lohnt sich, Informationen wie Tierart, Rasse, Alter, Gewicht und mögliche Giftquelle parat zu haben und den Rest des Giftes bzw. die Verpackung oder Ähnliches zum Tierarzt/zur Tierärztin mitzunehmen. Außerdem kann die Vergiftungsinformationszentrale unter +43(0)1 406 43 43 zu Rate gezogen werden. Um lebenserhaltende Maßnahmen setzen zu können, lohnt sich außerdem der Besuch eines Erste Hilfe Kurses für Haustiere. Dort kann man zum Beispiel lernen, wie man bei Tieren eine Herzdruckmassage anwendet, oder einen Verband richtig anlegt. So ist man im Notfall bestens gerüstet.

Der VGT wünscht allen menschlichen und nichtmenschlichen Tieren eine schöne Weihnachtszeit!

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