Teilen:

Gatterjagdverbot im Burgenland: Volksabstimmung oder doch nicht?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.02.2021)

Eisenstadt, 17.02.2021

Wir kämpfen weiter für die Tiere

Der VGT hat in den Jahren 2015-2017 mit großer Mühe ein Verbot der Gatterjagd im Burgenland erreicht. 5.000-10.000 Tiere pro Jahr, die in diesen Gattern gehetzt und massakriert werden, sollte damit der Tod erspart werden. Doch die SPÖ Alleinregierung hat am 10. Dezember 2020, 3 Jahre und 9 Monate nach Einführung des Gatterjagdverbots, dieses ersatzlos wieder aufgehoben, bevor die Jagdgatter aufgelöst werden mussten.

Dagegen hat der VGT eine Initiative für eine Volksabstimmung gegen die Aufhebung des Gatterjagdverbots gestartet. Und wir waren ungeheuer erfolgreich! In kürzester Zeit waren mehr als doppelt so viele Unterschriften gegen die Gatterjagd beisammen, wie für eine Volksabstimmung nötig gewesen wären. Und das trotz hartem Lockdown, Weihnachtsfeiertagen und eiskaltem Wetter. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Menschen, die dabei mitgeholfen haben, von den unermüdlichen Aktivist:innen auf der Straße und den Unterschriftensammler:innen im ganzen Burgenland, über die Helferleins im VGT-Büro bis zu den vielen tausend Menschen, die von sich aus Formulare unterschrieben und uns zugeschickt haben.

Die Landesregierung hat reagiert. Ihr ist bewusst, dass sie diese Volksabstimmung verlieren würde, und deshalb hat sie die Flucht nach vorne angetreten. Sie hat einen Initiativantrag für eine erneute Änderung des Jagdgesetzes eingebracht, in dem das ursprüngliche Gatterjagdverbot von 2017 drinnen steht. Doch kann man ihr trauen, dass sie dieses Gesetz auch wirklich beschließen wird? Ist eine Volksabstimmung notwendig, um das Verbot der Gatterjagd ein für alle Mal zu fixieren, oder können wir die Volksabstimmung zurück ziehen und die Zeit nützen, wieder den Schweinen zu helfen, auf Stroheinstreu statt einem Vollspaltenboden zu liegen?

Wir stehen mit der Landesregierung in Verhandlungen und versuchen dabei, das beste für die Tiere heraus zu holen!

28.10.2026, Heidenreichstein

VGT dokumentiert Tierqual von Fischen

Stress und Leid für Karpfen beim größten Waldviertler Abfischfest

27.10.2026, Bezirke Neusiedl/See und Bruck/Leitha

VGT erwischt Jagdleiter in NÖ mit 100 Fasanen in Kisten und ruft die Polizei

Trotz Verbots des Aussetzens von gezüchteten Fasanen im Burgenland seit 2022 wollte eine Jagdgesellschaft ungarische Fasane als Schießbudenfiguren im Burgenland aussetzen

22.10.2026, Wien

VGT übergibt 90.000 Stimmen für Hitzefrei für Fiakerpferde an Stadtrat Czernohorszky

Internationale Entwicklungen zeigen : Wien darf nicht zum Schlusslicht im Pferdeschutz werden

21.10.2026, Wien/OÖ

Aktuelle UNESCO-Stellungnahme: ob OÖ-Singvogelfang Kulturerbe bleibt, ist offen

Festgestellt wird, „dass es sich um eine gesellschaftlich umstrittene Praxis handelt – insbesondere hinsichtlich der Einschätzung von Ausmaß und Zumutbarkeit des den Vögeln zugefügten Leids“

16.10.2026, Wien

Einladung: VGT-Anti-Pelz-Demomarsch in Wien

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Christian-Broda Platz

14.10.2026, Wien

VGT: Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, 2027 Schweinehaltung neu zu regeln

Anlässlich der heutigen Nationalratssitzung erinnerte der VGT vor dem Parlament die Regierung daran, die offene Frage der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden endlich zu lösen

13.10.2026, Salzkammergut

Vogelsang statt Vogelfang! Kundgebung bei Singvogelfangausstellung

Wir protestieren vor der jährlichen Singvogelfangausstellung am 29.11., bei der hunderte gefangene Singvögel in kleinen Käfigen zur Schau gestellt werden.

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.