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Tierschützerin im Schweinekostüm erinnert Politik an Schicksal von Vollspalten-Schwein Paul

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (29.03.2021)

Wien, 29.03.2021

Heute gab es Kurzbesuche mit Protestnote bei allen Parteizentralen, dem Bundeskanzleramt, sowie dem Tierschutz- und dem Landwirtschaftsministerium

Das Schwein Paul starb, wie jährlich 700.000 Leidensgenossen in Österreich, an den Folgen der Haltung auf Vollspaltenboden. Diese Haltung ist tödlich. Wer die Videos von Paul auf Vollspaltenboden gesehen hat, und sah, wie sein Zustand von der Betriebsleitung der Schweinefabrik einfach ignoriert worden ist, weil Paul keinen Profit mehr bringt, kann nicht umhin, eine Änderung zu fordern. Stellvertretend für Paul ging heute eine Tierschützerin im Schweinekostüm zu sämtlichen Adressen der verantwortlichen Politik in Wien, von den Parteizentralen zum Bundeskanzleramt und dem Tierschutz- und dem Landwirtschaftsministerium, um eine Protestnote zu hinterlassen. Der Tod des Schweins Paul darf nicht ignoriert werden. Es muss ein Verbot dieser Haltung kommen!

VGT-Obmann Martin Balluch kommentiert: Landwirtschaftsministerin Köstinger verbreitet noch immer das Märchen, die Schweinehaltung in Österreich sei vorbildlich. Das ist eine Lüge. Die Schweinehaltung in Österreich entspricht nicht einmal den EU-Mindestvorgaben, wie ein Audit der EU-Kommission kürzlich ergeben hat. Und die miese Haltung auf Vollspaltenboden ohne Stroheinstreu wird auch noch von der Landwirtschaftsministerin gefördert. Mit dem Steuergeld jener 96 % der Bevölkerung, die laut einer Gallup-Umfrage von 2019 eigentlich wollen, dass Schweine auf Stroh liegen können. Wann wird endlich dem Willen der großen Mehrheit der Menschen in Österreich entsprochen?


Pressefotos frei zum Abdruck (Copyright: VGT.at)

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