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Es reicht! Schon wieder kollabiert Fiakerpferd in Wien

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.11.2021)

Wien, 15.11.2021

Bewusstloses Tier musste mit Kran geborgen werden - VGT fordert Verbot

Heute Vormittag kam es zum wiederholten Male zu einem Unglück mit einem Fiaker. Mitten am Stephansplatz kollabierte ein Pferd, die Ursachen sind noch unklar. Die verständigte Polizei setzte die Rettungskette in Gang. Das Pferd wurde etwa eine Stunde später von der Tierrettung mit einem Kran an den Beinen hochgezogen und mit einem Fahrzeug abtransportiert. Die Bilder von dem Unglück gehen durch Mark und Bein.

Ein Augenzeuge berichtet, dass das Pferd vor Schmerz gewiehert hat. Es war furchtbar mitanzusehen, wie sich das Tier mit schmerzverzerrtem Blick am Boden gewunden hat und alle standen hilflos rum. Dann haben sie das Pferd kopfüber an den Beinen auf ein Auto gehoben und abtransportiert. Ein würdeloser Anblick, der mich ein Verbot dieser sinnlosen Tradition noch mehr herbeisehnen lässt.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz zeigt sich bestürzt über den bereits dritten Vorfall dieser Art in diesem Jahr: Ein weiterer, würdeloser Unfall, inmitten von Autos, Asphalt und Abgasen. Wie viele Pferde müssen noch mitten in der Stadt zusammen brechen, bis der zuständige Tierschutzstadtrat  Jürgen Czernohorszky von der SPÖ endlich handelt? Dieses Wegschieben der Verantwortung muss ein Ende haben, es geht hier um Leib und Leben dieser Tiere.

Der VGT fordert ein Verbot der Fiakerei für ganz Österreich. Erst heute Früh hat der VGT aufgedeckt, dass die Fiaker in Salzburg sich nicht an die Vereinbarung mit der Stadt halten.


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