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Jetzt abstimmen: Jede:r kann das EU-Tierschutzgesetz stärken

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.01.2022)

Wien/EU, 18.01.2022

Noch bis 21. Jänner können alle EU-Bürger:innen ihre Meinungen in die Überarbeitung des Tierschutzgesetzes einbringen.

Aufgrund der EU-Bürger:innen-Initiative End The Cage Age und im Rahmen der Farm to Fork Strategie erfolgt zur Zeit eine Revision des EU-Tierschutzgesetzes. Bearbeitet werden eine Richtlinie zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere allgemein, eine Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport, eine Verordnung über den Schutz der Tiere zum Zeitpunkt der Tötung sowie die Mindestanforderungen für Legehennen, Masthühner, Schweine und Kälber. Der nächste Schritt im Prozess der Revision ist ein an die Bevölkerung gerichteter Fragebogen zum Ankreuzen. Die Bürger:innen werden z.B. zu ihrer Meinung, wie mit Verstümmelungspraktiken (Kastration, Schwanz oder Schnabel kupieren, Enthornung) verfahren werden soll, wie der Transport der Tiere geregelt werden soll und für welche Tierarten es spezifische Anforderungen geben soll, befragt.

Video-Aufruf 1: Tiertransporte

Um die Teilnahme zu erleichtern, stellt der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN eine Hilfestellung in Form einer Schritt für Schritt- Anleitung zur Verfügung. Das Ausfüllen nimmt nur ca. 10 Minuten in Anspruch.

Zum EU-Fragebogen

Denise Kubala, MSc., Koordinatorin für internationale Kampagnen beim VGT, dazu: Das ist wohl eine der wichtigsten Möglichkeiten, den Tierschutz in der Gesetzgebung zu verankern, die wir in der EU je erleben durften. Es ist extrem wichtig, dass möglichst viele Tierschutz-affine Menschen hier ihre Stimmen abgeben, damit tatsächlich positive Änderungen für die Tiere durchgesetzt werden.

Der Fragebogen kann noch bis 21. Jänner ausgefüllt werden!

Zur Ausfüllhilfe: vgt.at/eu-tierschutz2022
Zum EU-Fragebogen: Öffentliche Konsultation zu Tierschutz-Fragen


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