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NÖ, am 20.09.2022

Abgemagertes Kamel, verzweifelte Ziege – Demo gegen Skandalzirkus

VGT macht erneut auf mangelndes Tierwohl im Zirkus Candy aufmerksam, der zur Zeit in Wr. Neustadt gastiert

Es ist nicht das erste Mal, dass der VGT den Zirkus Candy anzeigt – und vermutlich leider auch nicht das letzte Mal. Trotz zahlreicher Anzeigen und fortwährendem Dokumentieren von Gesetzesbrüchen (s.u.)  hat sich an der Tierhaltung von diesem Zirkus im Wesentlichen nichts gebessert – im Gegenteil. Nach wie vor werden Tiere ohne Trinkwasser dokumentiert, ein Kamel scheint mangelernährt. Ein Tierarzt beurteilt die vorliegenden Fotos als tierschutzrelevant und höchst besorgniserregend. Die Kaninchenhaltung ist ebenfalls nicht dem gesetzlichen Mindeststandard entsprechend. Die Tiere haben tiefe Gänge im Gehege gegraben, der VGT hat bereits im Juni die Behörden wegen Gefahr im Verzug informiert, dass hier offenbar niemand mehr da ist, um aufzupassen.

Um auf diese Tierschutz-Verfehlungen hinzuweisen hat der VGT vergangenes Wochenende vor einer Vorstellung demonstriert und die Besucher:innen via Flyer und Transparent wahrheitsgemäß aufgeklärt.

Zur Petition


VGT-Campaignerin Mag.a Heidi Lacroix ist ungeduldig: Wie oft sollen wir eigentlich noch die Arbeit der Behörden machen, die eigentlich dafür zuständig wären, diesen Zirkus zu kontrollieren, und dafür zu sorgen, dass es den Tieren gut geht? Seit Jahren schicken wir Anzeigen, die keinerlei Auswirkungen auf das Verhalten des Zirkus haben. Wir haben ein Tierschutzgesetz, das auch für Zirkusse wie diesen gilt. Es wäre an der Zeit, dass hier endlich eingegriffen wird!

Der VGT hat eine Petition für ein Verbot von Tieren im Zirkus gestartet.


Info:

Wildtiere sind im Zirkus seit 2005 in Österreich, dank intensiver Kampagne des VGT, verboten. Deshalb mag es seltsam anmuten, dass Kamele immer noch im Zirkus ausgenutzt werden dürfen. Aber Kamele gelten nach dem Tierschutzgesetz nicht als Wildtiere. Derzeit gastiert der Zirkus Candy in Wr. Neustadt. Direkt neben einer der meistbefahrenen Straßen sieht man 13 Kamele und zwei Rinder stehen, ständig dem Lärm der Stadt ausgeliefert. Dabei denkt niemand daran, dass sie beträchtliche Zeitspannen in einem engen Transporter verbringen müssen, um von einem Ort zum anderen gekarrt zu werden. Darüber hinaus werden sie zu artfremden Kunststücken trainiert und müssen diese in der stressigen Manege präsentieren. Das gleissende Licht und der andauernde Lärm ist für die Tiere eine Zumutung. Zirkus bedeutet für Tiere Qual und Leid. Deshalb ist es höchste Zeit, alle Tiere aus dem Zirkus zu verbannen.

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