Teilen:

VGT: wütender Protest vor Skandal-Zirkus Safari

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (28.06.2023)

Wien, 28.06.2023

Nach etlichen Aufdeckungen von Tierquälerei fordern die Tierschützer:innen ein Tierhaltungsverbot

Zum wiederholten Mal protestiert der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN heute vor der Nachmittagsvorstellung vor dem Zelt des Circus Safari. Die Tierschützer:innen sind erschüttert über die immer neu auftauchenden Beweise von Tierquälerei, wie auch zuletzt durch den VGT veröffentlicht. Die Liste an Vorwürfen ist lang: der Direktor selbst wurde gefilmt, wie er Alpakas in einen Kofferraum stopft. Die Tiere wurden dabei äußerst grob behandelt und auch gewürgt. Auch hat er ein Pony unsachgemäß transportiert und beim Verladen Gewalt angewendet. Immer wieder entlaufen Tiere, zuletzt liefen Lamas über Zuggleise und gefährdeten damit sich selbst und Zugreisende stark. Zuvor hatte der VGT mehrfach! auf die mangelhaft befestigten Zäune hingewiesen – die Behörde sah offenbar nur zu. Zahlreiche Anzeigen gab es auch bereits wegen der schlechten Tierhaltung und wegen Tierleid während der Shows. All das sind keine Kavaliersdelikte – es sind teils Vorwürfe schwerer Tierquälerei, wegen denen der Direktor und seine Mitarbeiter:innen sich zu verantworten haben.

VGT-Campaignerin Mag.a Heidi Lacroix ist heute ebenfalls vor Ort: Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass der Zirkus sich nicht an das Tierschutzgesetz hält, die Tiere sind nicht artgerecht untergebracht. Auf dem Video ist deutlich erkennbar, wie der Direktor einer Tierquälerei beiwohnt und selbst auch noch mitmacht. Was muss noch passieren, bevor die Behörden diesem Zirkus endlich verbieten, Tiere zu misshandeln? Wir fordern ein Tierhaltungsverbot und appellieren an die Bevölkerung, tierfreundliche Einrichtungen zu besuchen statt Skandalzirkusse, die offenbar nicht in der Lage sind, den Tieren ein schmerzfreies Leben ohne Leid und Angst zu ermöglichen.

Pressefotos von der Demo sind ab 17 Uhr in diesem Ordner verfügbar (Copyrigh: VGT.at)

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht