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Ausstieg aus der Tierindustrie

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.09.2023)

Wien, 11.09.2023

Wie die gesellschaftliche Transformation aussehen kann. Buchpräsentationen und Diskussionen mit Dr. Friederike Schmitz in Wien und Graz. Ein radikal-realistischer Fahrplan für eine umfassende Agrar- und Ernährungswende.

Die Tierindustrie befeuert die Klimakrise, fügt Tieren furchtbare Qualen zu und gefährdet unsere Gesundheit. All das spricht für eine grundlegende Transformation unseres Ernährungssystems. Aber was heißt das konkret? Dr. Friederike Schmitz zeigt auf, welche Maßnahmen jetzt unerlässlich sind und was wir dabei gewinnen können.

Es reicht nicht, wenn Einzelne bewusster konsumieren. Kleine Reformen hin zu etwas mehr Tierwohl oder Klimaschutz erscheinen als Lösungsansatz ebenfalls unzureichend. Stattdessen, so die zentrale These des Vortrages zu dem gleichnamigen Buch von Dr. Friederike Schmitz, brauchen wir einen politisch organisierten Ausstieg aus der Tierindustrie.

Die Vorteile wären gewaltig: Wenn wir auf pflanzliche Nahrungsmittel setzen, können wir gesünder leben, Treibhausgase in Böden und Wäldern einlagern und ein gerechteres Verhältnis zu Tieren entwickeln. Wie wir uns konkret in den politischen Diskurs einbringen können, um diese Veränderungen in Gang zu setzen, wollen wir im Anschluss mit der Autorin diskutieren.

Dr. Friederike Schmitz ist promovierte Philosophin, Autorin und eine der profiliertesten Stimmen der deutschen Tierrechtsbewegung. In Artikeln, Seminaren und Vorträgen setzt sie sich seit Jahren faktenbasiert mit den Folgen der Tierindustrie und den Alternativen auseinander. Als gefragte Gesprächspartnerin in den Medien und bei Veranstaltungen diskutiert sie regelmäßig mit Menschen aus Landwirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft darüber, was sich in unserem Ernährungssystem ändern muss. Mit ihrem aktuellen Buch zeigt sie konkrete Wege zur Transformation auf.

Wien

Datum
Einlass
18:30 Uhr
Beginn
19:00 Uhr
Ort
SkyDome, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Moderation
Cosma Stöger, Gründerin und Sprecherin des Grünen Tierschutzforum, einer Netzwerkorganisation der Grünen Wien.

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Graz

Datum
Einlass
19:00 Uhr
Beginn
19:30 Uhr
Ort
Uni Graz, Hörsaal 01.22, 2. Obergeschoss, Universitätsplatz 3, 8010 Graz
Moderation
Mag. Dr. Roman Werner, Universitätsassistent am Institut für Ethik und Gesellschaftslehre.

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

23.09.2026, Wien

Animal Rights Lectures 2026 mit DDr. Martin Balluch

In fünf Vorträgen wird VGT-Obperson DDr. Martin Balluch über die philosophische Basis der Tierrechtsbewegung referieren mit anschließender Diskussionsrunde.

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

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10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss