Teilen:

VGT-Protest anlässlich ÖVP-Pressekonferenz in Tirol: Stroh statt Vollspaltenboden!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.04.2024)

Strass im Zillertal, 30.04.2024

VGT nimmt Landwirtschaftsminister Totschnig beim Wort:“Tierwohl hat für das Landwirtschaftsministerium höchste Priorität“, schreibt er an Bürger:innen

Es bleiben nur mehr wenige Wochen, die vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobenen Bestimmungen zum Verbot des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung zu reparieren. Die ÖVP scheint sich zu weigern, die vom VfGH beanstandete Übergangsfrist bis 2040 relevant zu verkürzen. Zusätzlich ist im ebenfalls vom VfGH entfernten Teil des Tierschutzgesetzes auch eine Übergangsfrist von 23 Jahren für jene Schweinebetriebe gestanden, die einen Vollspaltenboden Neu eingebaut haben. Auch da dürfte die ÖVP darauf bestehen, dass die nicht geändert wird. Und das, obwohl Landwirtschaftsminister Totschnig Bürger:innen, die ihn um ein Verbot des Vollspaltenbodens bitten, mitteilt, dass für ihn Tierwohl die höchste Priorität habe.

Dazu VGT-Obmann DDr. Martin Balluch: Höchste Priorität für Tierwohl heißt unzweifelhaft, den Vollspaltenboden in der Schweinemast ehebaldigst durch Stroh zu ersetzen. Warum weigert sich dann Minister Totschnig, das zu tun? Die Ausrede, erst müssten die Konsument:innen Schweinefleisch aus Strohhaltung kaufen, zählt nicht. Solange die Schweineindustrie ihr Industriefleisch vom Beton-Vollspaltenboden als qualitativ hochwertig bewirbt und das Landwirtschaftsministerium den Konsument:innen einredet, dass Österreich im Schweineschutz Vorreiter wäre, kann man den Menschen nicht verdenken, nach dem Billigsten zu greifen. Wir brauchen eine umfassende Haltungskennzeichnung und eine ehrliche Fleischwerbung. Dann würde ein echtes Verbot des Vollspaltenbodens genauso eine Erfolgsgeschichte werden, wie das Käfigverbot bei Legehennen.

Zur Petition

Heute hat der VGT vor der Pressekonferenz von Landwirtschaftsminister Totschnig und der ÖVP in Strass im Zillertal gegen den Vollspaltenboden protestiert. Auch Wissenschaftsminister Polaschek, der Tiroler Landeshauptmann Mattle und jener Landesrat Geisler, der mit eindeutig EU-rechtswidrigen Verordnungen bewusst die Ausrottung des Wolfes betreibt, waren anwesend.

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

21.05.2026, Wien/Steiermark

VGT an Styriabrid-Obmann Kaiser: bitte lesen Sie die Verordnung zur Schweinehaltung

Josef Kaiser hatte Medien erklärt, er wüsste nicht, worauf sich der VGT beziehe; Punkt 2.1 der Anlage 5 der 1. Tierhaltungsverordnung ist eindeutig: angenehmer Liegebereich

20.05.2026, Guntersdorf/Wien

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot