Teilen:

Für einen rechtlichen Schutz von zivilgesellschaftlicher Arbeit!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.08.2013)

01.08.2013

Das Strafrecht darf nicht legales ziviles Engagement kriminalisieren!

Diese Petition wurde geschlossen.

Petition: Für einen rechtlichen Schutz von zivilgesellschaftlicher Arbeit!

Die Vorfälle in der Tierschutzcausa haben gezeigt, dass verschiedene Paragrafen des Strafrechts gegen normale zivilgesellschaftliche Arbeit von Tierschutzorganisationen in Stellung gebracht werden können. Zwar wurde nach den Erfahrungen im Tierschutzprozess der sogenannte Mafiaparagraf 278a reformiert, doch gibt es noch weitere Bedrohungen, insbesondere durch eine originelle Auslegung des Straftatbestandes der Nötigung, wie sie in der Neuauflage des Tierschutzprozesses nun angeklagt wird.

Wir, die UnterzeichnerInnen, fordern vom österreichischen Parlament, es möge im Rahmen der Strafrechtsreform das Strafgesetzbuch durchforsten und alle Straftatbestände, die zur Kriminalisierung normaler zivilgesellschaftlicher Kampagnenarbeit für Tierschutz, Umweltschutz oder Menschenrechten missbraucht werden könnten (wie z.B. § 278ff terroristische Vereinigung oder § 107a Stalking), demokratieverträglich reformieren, sodass diese Arbeit nicht mehr kriminalisiert werden kann. Insbesondere fordern wir, dass in § 105 (2) Nötigung klargestellt wird, dass es weder rechtswidrig noch sittenwidrig ist, mit legalen Mitteln des Aktivismus und mit gewaltfreien Aktionen des zivilen Ungehorsams auf Ziele aus Tierschutz, Umweltschutz oder Menschenrechten zu drängen. Eine lebendige Demokratie braucht Rechtssicherheit für die Partizipation ihrer BürgerInnen in gesellschaftlichen und politischen Fragen.

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.

14.04.2026, Wien

Wiener Vegan Ball 2026

Am 11. April hieß es wieder „Alles Walzer!“ im Hilton Vienna Park.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.