Teilen:

Neues Graffiti am Wiener Donaukanal: 12 m x 5 m Nein zum Schweine-Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.05.2025)

Wien, 05.05.2025

Am 9. Mai soll im Gesundheitsausschuss ein neues Gesetz zum Vollspaltenboden für Schweine beschlossen werden, das mit Anfang Juni in Kraft tritt

Am Donaukanal wurden in den letzten Jahren immer wieder große Wandmalereien zu Tierschutzthemen gesichtet. Da ging es einmal um die Fallenjagd auf Füchse, ein andermal um den Vollspaltenboden für Mastrinder. Am 9. Mai 2025 findet ein Ausschuss im Gesundheitsministerium statt, bei dem vermutlich ein neues Gesetz zum Schweine-Vollspaltenboden auf den Weg gebracht wird, ansonsten wären die allermeisten Schweinefabriken mit 1. Juni illegal. So erklärt sich, dass jetzt am Donaukanal bei der Franzensbrücke ein Graffiti, das den Schweine-Vollspaltenboden thematisiert, aufgetaucht ist. Auf einer 12 m breiten und 5 m hohen Fläche ist ein Schwein mit traurigem Blick zu sehen und daneben prangt die unmissverständliche Botschaft Nein zum Vollspaltenboden!

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch dazu: "Die Frist, die der Verfassungsgerichtshof zur Reparatur des Gesetzes insbesondere bzgl. der Übergangsfristen vorgegeben hat, läuft Ende Mai aus. Die Regierung muss jetzt handeln, auch wenn sie in der Frage nicht einig ist. Dass die Entscheidung derart spät fällt, bedeutet auch, dass es keine Begutachtungsfrist geben wird. Eine so zentrale Beschlussfassung findet also statt, ohne dass Menschen und Organisationen aus dem Tierschutz die Möglichkeit haben, dazu Stellung zu beziehen. Eine konkrete Gesetzesformulierung dürfte noch gar nicht vorliegen. Jedenfalls ist in Tierschutzkreisen nichts bekannt. Dieser Missstand lässt sich nur dadurch korrigieren, dass dieses neue Gesetz als temporär zu verstehen ist. Danach muss eine breite öffentliche Diskussion folgen, bei der der neue Mindeststandard in der Schweinehaltung beschlossen wird. Und der muss eine verpflichtende Stroheinstreu vorsehen, alles andere ist inakzeptabel, zumal 92 % der Bevölkerung Stroh für Schweine fordern!"

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen