Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR
Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR
VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
Petition
noch 4.738 unterschriften bis zum ziel
SPAR verkauft anteilsmäßig am meisten Schweinefleisch aller österreichischen Supermärkte. Der Großteil des bei SPAR verkauften Schweinefleischs stammt von Schweinen, die zuvor auf Vollspaltenboden gehalten wurden.
Die Petition richtet sich an die SPAR Österreichische Warenhandels-AG, insbesondere die Vorstandsmitglieder.
Formular
In Österreich wird der Großteil aller Schweine noch immer auf einem Beton-Vollspaltenboden gehalten. Bei der von der Regierung angekündigten „Gruppenhaltung NEU“ handelt es sich in Wahrheit auch um einen Beton-Vollspaltenboden, der mit einigen kleinen Veränderungen ohne Ablaufdatum weiterhin erlaubt sein wird. Laut einer Untersuchung von fast 1000 Schweinen an drei Schlachthöfen leiden über 90 % der Schweine, die auf einem Vollspaltenboden gehalten worden sind, an schmerzhaften Gelenkentzündungen. Viele Schweine haben außerdem Augen- und Lungenentzündungen, sowie Parasiten und Stress durch den Platzmangel und die artwidrige Haltung. Eine aktuelle Erhebung (Eurobarometer der EU-Kommission) zeigt, dass 92 % der Menschen in Österreich möchten, dass Schweine Stroh und mehr Platz bekommen. Der Großteil der Menschen in Österreich will also ein Ende des Vollspaltenbodens.
SPAR verkauft am meisten Schweinefleisch aller österreichischen Supermärkte. Der Großteil dieses bei SPAR verkauften Schweinefleischs stammt von Schweinen, die zuvor auf Vollspaltenboden gehalten wurden. Dabei wäre die Alternative einfach: SPAR könnte sich aktiv für den Ausstieg aus dem Vollspaltenboden-Schweinefleisch einsetzen, indem SPAR dieses nicht mehr verkauft. Außerdem könnte SPAR eine Branchenvereinbarung vorantreiben, wonach die großen Handelsketten gemeinsam den Ausstieg aus dem Vollspaltenboden-Schweinefleisch beschließen, auch wenn es noch kein gesetzliches Verbot des Vollspaltenbodens gibt.