Teilen:

Pressekonferenz der StrafverteidigerInnen im Tierschutzprozess

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.03.2010)

Wien, 01.03.2010

Am Tag vor Prozessbeginn bieten die AnwältInnen eine Vorschau sowie eine Analyse der Anklageschrift

Am Tag vor Prozessbeginn bieten die AnwältInnen eine Vorschau sowie eine Analyse der Anklageschrift

Insgesamt sind 13 Personen angeklagt: 5 MitarbeiterInnen des VGT, der (ehem.) Vier Pfoten Kampagnendirektor, ein Aktivist von Vier Pfoten und VGT, der Obmann der Veganen Gesellschaft, 2 MitarbeiterInnen des Wiener Tierschutzvereins und 3 TierschützerInnen der BaT. Verteidigt werden sie durch Mag. Stefan Traxler, Mag. Phillipp Bischoff, Dr. Alexia Stuefer, Dr. Harald Karl und MMag. Dr. Michael Dohr.

Übereinstimmend wurde das Vorgehen der Staatsanwaltschaft und die unkonkrete Anklage kritisiert. Für den Vorwurf der Existenz einer kriminellen Organisation würden weder Beweise noch Indizien geliefert, sondern lediglich Vermutungen angestellt. Das würde aber nach strafrechtlicher Gepflogenheit für eine Anklage nicht ausreichen.

Der VGT hat immer mit offenen Kartne gespielt, bereits sowohl den polizeilichen Abschlussbericht als auch den Strafantrag veröffentlicht.

Jetzt wurden die komplette Verteidigungsschrift vorgelegt und ist für alle einzusehen:

Stellungnahme von DDr. Martin Balluch zu den speziellen Vorwürfen im Strafantragder Wr. Neustädter Staatsanwaltschaft

Die Materialien zur Pressekonferenz finden sich hier:

Stellungnahme von RA Mag. Stefan Traxler

Stellungnahme von RA Dr. Alexia Stuefer

Verteidigungsschrift DDr. Martin Balluch

Verteidigungsschrift DI Elmar Völkl

Verteidigungsschrift David Richter

Der Strafantrag nach § 278a

 

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht

28.01.2026, Wien

VGT veröffentlicht Lachs-Tierschutzbericht: Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht „Tierleid im Lachsfleisch“ betrachtet das Geschäft mit Lachsfleisch in Österreich aus der Perspektive des Tierschutzes.

27.01.2026, Wien

Lauter, emotionaler Protest gegen die Jagd vor der Wiener Hofburg zum Jägerball

Das 42. Mal seit 1983 nutzten Tierschützer:innen den Ball trotz illegaler „Platzhalterdemo“ mit viel Energie, um die zahlreichen Missstände bei der Jagd zu kritisieren

26.01.2026, Wien

Amphibienschutzprojekt Hanslteich: Einschulung für freiwillige Helfer:innen

Dir ist das Artensterben nicht wurst? Hilf diesen Frühling mit, Amphibien zu retten!