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Illegale Anbindehaltung bei Wiener Fiakerbetrieben!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.06.2010)

Wien, 08.06.2010

Trotz bereits mehrmaliger Anzeigen durch den VGT hat sich offenbar bei einigen Betrieben nichts an den Haltungsbedingungen für die Fiakerpferde geändert

Trotz bereits mehrmaliger Anzeigen durch den VGT hat sich offenbar bei einigen Betrieben nichts an den Haltungsbedingungen für die Fiakerpferde geändert

Obwohl die Anbindehaltung bei Pferden grundsätzlich, also auch nur kurzzeitig, seit heuer verboten ist und rigorose Kontrollen von der Wiener Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) versprochen wurden, bekam der Verein Gegen Tierfabriken VGT jetzt neues Foto- und Filmmaterial zugesandt, das Fiakerpferde in Wien mit einem Strick angebunden in dunklen Boxen zeigt. Es wurde Anzeige erstattet.

Mit 1.1.2010 ist die Übergangsfrist für das grundsätzliche Anbindehaltungsverbot von Pferden laut Bundestierschutzgesetz abgelaufen und das Verbot ist jetzt in Kraft. Die Wiener Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger brachte im März 2009 ein neues Schutzpaket für Fiakerpferde heraus, in dem dezidiert versprochen wurde, dass das Verbot der Anbindehaltung rigoros kontrolliert werde und bei Verstoß der Konzessionsentzug droht. Durch diesen neuen Vorfall ist das Vollzugsdefizit eindeutig nachgewiesen - doch wie wird die Behörde jetzt reagieren?

Das Bildmaterial stammt aus zwei verschiedenen Fiakerbetrieben, die direkt in Wien ihre Stallungen haben. Alle Pferde sind trotz Boxenhaltung zusätzlich mit dem Halfter und einem Strick an der Mauer festgebunden. Dies stellt eine extreme Bewegungseinschränkung dar. So müssen die Pferde also ihre kurze ?Freizeit? verbringen, bis sie am nächsten Tag wieder vor die Kutsche gespannt werden.

Hiermit appelliert der Verein Gegen Tierfabriken an Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger ihre Verantwortung zu übernehmen und das Gesetz endlich zu vollziehen!

 

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