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Pressekonferenz: 80% Mehrheiten für VGT-Forderungen zu Tierschutz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.09.2012)

Wien, 17.09.2012

Drei Viertel aller Menschen wollen Tierschutz in der Verfassung sehen, doch die ÖVP blockiert jeden Fortschritt

Drei Viertel aller Menschen wollen Tierschutz in der Verfassung sehen, doch die ÖVP blockiert jeden Fortschritt

Bei der heutigen Pressekonferenz im Cafe Landtmann präsentierte Hermann Wasserbacher vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Umfrage zur Einstellung der Menschen in Österreich zu Tierversuchen und Tierschutz in der Verfassung. Abgefragt wurden dabei vor allem die Forderungen des VGT in der Frage der Reform des Tierversuchsgesetzes. Zusammenfassend ergab sich:

  • 80% sind für ein strenges Genehmigungsverfahren bei Tierversuchen, inklusive bindenden Kriterienkatalog, Veröffentlichung aller Tierversuche, rückblickende Bewertung und insbesondere Schaffung einer Oberkontrolle durch eine Versuchstier-Ombudsschaft
  • 74% sind für Tierschutz in die Verfassung
  • 70% sind für ein absolutes Verbot aller Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen, obwohl das bei der Reformfrage zum Tierversuchsgesetz gar kein Thema ist; das beweist, dass die momentanen Forderungen des VGT nicht die eigentlichen Forderungen im Tierschutz darstellen, die viel weiter gehen würden, sondern bereits ein Kompromiss sind
  • 89% wollen die Errichtung eines Zentrums für die Erforschung und Evaluierung von Alternativen zum Tierversuch, wobei das Wissenschaftsministerium das nicht vorsieht
  • 91% finden ein strenges Tierversuchsgesetz wichtig oder sehr wichtig, aber die VertreterInnen des Tierschutzes sind aus den Verhandlungen zum neuen Tierversuchsgesetz ausgeschlossen

Informationen über Details zu den IFES-Daten und die Bedeutung der IFES-Daten für die Reformdiskussion und die Forderungen des VGT.

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