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Hitzefrei für Wiens Fiakerpferde kommt viel zu spät!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.06.2019)

Wien, 26.06.2019

Heute hatten Wiens Fiakerpferde das erste Mal in diesem Jahr hitzefrei – Der VGT fordert weiterhin ein konsequentes Hitzefrei ab 30 Grad in ganz Östereich für alle Kutschenpferde.

Nachdem die Hitzepause für die Pferde am Samstag vor zwei Wochen mit 34.2 knapp verfehlt wurde, war es heute so weit: Bei der Messstation Innere Stadt wurde heute das erste Mal in diesem Jahr einen Wert von über 35° erreicht. Bis dahin vergingen 5 Stunden, in denen die Pferde bei bis zu 38.5 Grad in der Sonne stehen und arbeiten mussten.

Innsbruck und Salzburg sind schon einen Schritt weiter als die Bundeshauptstadt: Seit gestern haben Innsbrucks Fiakerpferde hitzefrei, in Salzburg sind die Fiaker heute gar nicht erst ausgefahren. In Deutschlands Haupstadt Berlin reichen sogar 30 Grad, damit die Pferde hitzefrei bekommen.

VGT-Fiaker-Kampaigner Georg Prinz zeigt sich von der viel zu laschen Regelung in Wien und der Untätigkeit der Wiener Stadtregierung betroffen:

Dieses Hitzefrei kommt leider viel zu spät, zu allem Überfluss mussten die armen Pferde jetzt auch bei der größten Hitze den einstündigen Heimweg antreten – hier braucht es eine klare Nachschärfung, dass die Pferde wie in Salzburg und Innsbruck auch in Wien an solchen Tagen gar nicht erst ausfahren müssen.
Wien ist nicht nur das internationale Schlusslicht im Vergleich der Hauptstädte, sondern auch die österreichische Stadt mit der laschesten Hitzefrei-Regelung im ganzen Land!

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