Teilen:

Tierschutz zur Fleischsteuer: "Klares ja, Steuern sind ein wichtiges Lenkungswerkzeug!"

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.08.2019)

Österreich/Deutschland, 08.08.2019

Tierleid, Umweltzerstörung, Ressourcenverschwendung, Fehlernährung: es gibt viele Gründe, Fleisch aus konventioneller Herkunft höher zu besteuern

FPÖ und Handelskammer wetterten heute mittels Pressemitteilungen gegen die wichtige Diskussion in Deutschland, die Steuern auf Fleisch zu erhöhen. Der VGT bezieht dazu klare Position: JA zu einer zweckgebundenen CO2-Steuer auf das Luxuslebensmittel Fleisch!

Trotz aller medizinischen Warnungen wird Fleisch viel zu oft konsumiert. Statt 2x pro Woche essen die meisten Österreicher_innen mehrmals pro Tag Fleisch. Die Folgen sind verheerend: qualvolle Massentierhaltung inkl. Krankheiten, Tierleid durch Tiertransporte, Umweltzerstörung durch Verbrauch von Anbauflächen, gesundheitliche Schäden an Menschen durch Feinstaubbelastung durch Schadgase und Nitrat im Grundwasser. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Die Folgekosten dieses ungezügelten Fleischkonsums sind enorm, somit auch die finanziellen Schäden.

Fleisch soll und muss zu einem Luxusprodukt werden sagt David Richter vom VGT. Fleisch wurde von meinen Großeltern am Sonntag gegessen. Denn Fleisch ist kein Grundnahrungsmittel und muss nicht zu Dumpingpreisen verschleudert werden. In den Massentierhaltungen leiden nicht nur die Tiere, wir zwingen auch die Bäuer_innen, den Tieren großes Leid anzutun. Denn die allermeisten Tiere in Österreich werden noch immer in tierquälerischen Tierfabriken "produziert. Wir müssen weg von der Massentierhaltung in Österreich und das funktioniert nur, wenn die Politik die Weichen stellt. Der Wille der Bevölkerung nach tierfreundlicher Landwirtschaft soll politisch umgesetzt werden, wozu gibt es denn Politik sonst?

Steuereinnahmen zweckgebunden nutzen!

Die höheren Steuern müssen zweckgebunden eingesetzt werden. Einerseits zur Förderung der artgemäßen Tierhaltung, andererseits zur Förderung von wirklich umweltfreundlichen Alternativen zu Fleisch. Denn wirklich effektiv in Sachen Klimaschutz ist ein maximal reduzierter Tierbestand!

Steuern auf nachhaltige Produkte senken!

Umgekehrt fordert der VGT eine generelle Steuersenkung auf Produkte aus biologischer und nachhaltiger Landwirtschaft: Wenn ein Bio-Produkt das doppelte kostet wie ein konventionelles Produkt, zahlt man auch doppelt so viel Steuer, was unsinnig ist. Denn vor allem die pflanzliche Bio-Produktion schont die Umwelt und ist aktiver Klimaschutz! sagt David Richter. Gleichzeitig wird die Vermarktung von nachhaltigeren, pflanzlichen Alternativen immer weiter erschwert – über die 20% Mehrwertsteuer auf Pflanzenmilch oder die Bestrebungen der Einschränkung von Produktbezeichnungen z.B. bei veganen Burgern.

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs

10.07.2026, Wien

1. Durchbruch: Bauarbeiten für Amphibientunnel in vollem Gange

VGT freut sich über Baustart am Schottenhof, Hanslteich folgt

09.07.2026, Wien

VGT warnt: Deutsche Brieftaubenverbände wollen tausende Tiere in Wien aussetzen

Am 25. Juli sollen Brieftauben von Wien 500 km bis nach Bayern fliegen – 50-75 % davon werden sterben oder die Stadttaubenpopulationen am Weg dorthin vergrößern!

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!

07.07.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

07.07.2026, Wien

Wolfstötungen in Österreich: offizielle Beschwerde bei EU-Kommission aus Italien

Tötungen zweier nachweislich harmloser Wölfe mit GPS-Halsband aus Italien in Kärnten (Feb 2026) und jetzt in Tirol – Beschwerde 25 internationaler Natur- und Tierschutzorganisationen.

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.