Teilen:

VGT veröffentlicht Video mit grauenhafter Tierquälerei aus besetzter Schweinefabrik

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.07.2021)

Wien, 20.07.2021

Die Szenen zeigen klaffend offene Rückenwunden, blutig gebissene Schwanzstummel, abgebissene Ohren, Nabelbrüche, verletzte Gelenke – und überall Kot und Dreck.

Die Besetzung der 2015 mit Subventionen gebauten Groß-Schweinefabrik zwischen Obermamau und Karlstetten, nördlich von St. Pölten in NÖ, geht weiter. Die Tierschützer:innen fordern eine Kontrolle durch den zuständigen Amtstierarzt der BH St. Pölten-Land, der aber bisher noch nicht aufgetaucht ist. Der VGT veröffentlicht nun ihm zugespielte Videosequenzen, die ganz aktuell in dieser Tierfabrik aufgenommen worden sind. Sie zeigen so schreckliche Zustände, dass man sich schon fragen muss, wie das bei der AMA-Kontrolle und der angeblichen Betreuung durch den Tiergesundheitsdienst nicht aufgefallen sein kann. Man sieht überall Kot und Dreck, und mitten drin Schweine mit blutigen Wunden am Rücken, stark geschwollenen Gelenken, abgebissenen Schwänzen und Ohren und einem generell sehr schlechten Zustand. Offenbar ist man der Meinung, dass diese Verhältnisse bei einem Vollspaltenboden normal sind. Nach Ansicht des VGT ist das eindeutig eine nach dem Tierschutzgesetz verbotene Tierquälerei.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Dass Tiergesundheitsdienst und AMA-Kontrollen an diesen Zuständen nichts zu beanstanden haben, spricht Bände. Oder haben sie nicht genau hingesehen? Wie kann es normal sein, dass Schweine durch die Haltungsbedingungen derart verletzt werden und leiden! Wie kann es normal sein, dass diese Tiere total verkotet sind? Wieso wird nichts dagegen unternommen? Vor Ort wird gefordert, dass der zuständige Amtstierarzt eine Kontrolle durchführt und mit uns darüber spricht, was es mit diesen Verletzungen der Schweine auf sich hat. Es kann wirklich niemand solche Zustände akzeptieren. Wenn das für den Vollspaltenboden normal ist, dann muss der Vollspaltenboden sofort verboten werden!

Sendung zum Tema im Tierrechtsradio

Medienmaterial

Copyright: VGT.at

  • Pressevideo von den Bedingungen im Stall
  • Video vom physischen Angriff eines Mannes

04.05.2026, Österreich

Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR

Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.

14.04.2026, Wien

Wiener Vegan Ball 2026

Am 11. April hieß es wieder „Alles Walzer!“ im Hilton Vienna Park.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse