Teilen:

Protest-Tour durch Wien: 5 m großes Schwein gegen die Haltung auf Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.02.2022)

Wien, 09.02.2022

Vom Ballhausplatz zur Landwirtschaftskammer und über Tierschutz- und Landwirtschaftsministerium zur ÖVP-Zentrale wird gefordert: Stroh statt Beton!

Auf Regierungsebene diskutiert man heiß: Verringerungen der Anzahl der Spalten in einem Drittel der Bucht auf die Hälfte ab 2023 für Neu- und Umbauten, oder echtes Verbot des Vollspaltenbodens und stattdessen verpflichtende Stroheinstreu ab 2040 für alle Schweinebetriebe. Obwohl diese Übergangsfrist unerträglich lang ist und die Schweine noch über Generationen auf dem tierquälerischen Boden hält, wäre das doch ein Lichtblick in einer bisher sehr düsteren Situation für die Tiere. Um dem Wunsch von 96 % der Menschen in Österreich Nachdruck zu verleihen, die Stroh statt Beton für Schweine fordern, tourt heute das „Grunzmobil“ mit einem 5 m großen Schwein als Anhänger durch Wien. Besucht wurde das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz, das Präsidium der Österreichischen Landwirtschaftskammern, das Tierschutz- sowie das Landwirtschaftsministerium und zuletzt die Bundeszentrale der ÖVP in der Lichtenfelsgasse.

 

Zur Petition

 

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Die Schweine können sich gegen den tierquälerischen Vollspaltenboden nicht selbst wehren, sie können nicht wählen, sie haben keine politische Stimme. Das führt leider dazu, dass die Regierung versucht, das Schweineleid als Nebensache abzutun, und es nur sehr stiefmütterlich behandelt. Die ‚Zwischenlösung‘ dänisches System mit der Hälfte der Spalten darf nicht kommen, sie muss gleich übersprungen werden. Wir brauchen einen echten Liegebereich, der diesen Namen auch verdient. D.h. der Liegebereich darf überhaupt keine Spalten haben, sondern muss tief mit trockenem Stroh eingestreut sein. Nur so können die Widersprüche zur EU-Richtlinie aufgelöst werden, in der ein physisch angenehmer Liegebereich für alle Schweine vorgeschrieben und das routinemäßige Schwanzkupieren verboten ist, das durch das Fehlen von Stroh auftritt.

Pressefotos honorarfrei (Copyright: VGT.at)

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen