Teilen:

VGT konfrontiert Ministerin Köstinger bei öffentlichem Fototermin in Paudorf, NÖ

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.07.2021)

Paudorf, 26.07.2021

Warum € 60.000 Subventionen jährlich plus Investitionsförderung für den Bau einer Schweinefabrik mit Vollspaltenboden, völlig verkoteten und verletzten Tieren: Köstinger schweigt

Die Liste der Fragen seitens des Tierschutzes an Landwirtschaftsministerin Köstinger wird immer länger. Jene Vollspaltenboden-Schweinefabrik nahe St. Pölten, die letzten Dienstag von Tierschützer:innen besetzt worden ist, wurde praktisch mit Geldern des Landwirtschaftsministeriums gebaut und betrieben. Neben einer Investitionsförderung weist die Transparenzdatenbank jährliche Subventionen für diesen Betrieb von € 60.000 aus. Wie es möglich ist, dass die Steuerzahler:innen eine so brutale Schweinefabrik mit derart vielen verletzten und völlig mit Kot beschmierten Tieren mitfinanzieren müssen, obwohl 96 % der Bevölkerung ein Verbot dieser Haltung und Stroh für Schweine fordern, wollte der VGT die Landwirtschaftsministerin fragen. Da Köstinger ja jede Antwort verweigert, nahm der VGT einen öffentlichen Fototermin von ihr wahr. 7 Aktivist:innen mischten sich in die Menge und konnten bis unmittelbar zur Ministerin vordringen und sie persönlich zur Rede stellen. Wie ein schmollendes Kind hielt sie aber, offenbar peinlich berührt, ihren Mund verschlossen. Die Polizei versuchte, die Tierschützer:innen abzudrängen, der VGT-Obmann wurde wegen Anstandsverletzung – er habe zu laut gefragt – vorübergehend festgenommen.

VGT-Obmann Martin Balluch nach seiner Festnahme dazu: Man würde bei Mitgliedern der Bundesregierung eigentlich erwarten, dass sie ganz normal mit Tierschützer:innen reden, wenn diese sie aufsuchen. Doch ÖVP-Apparatschik Köstinger weiß scheinbar nicht ohne Anweisung von oben, was sie sagen soll. Also schweigt sie, versteckt sich hinter der Polizei und flüchtet, wenn irgendwo Tierschützer:innen auftauchen. Doch wir sind gekommen um zu bleiben. Die Frage der Vollspaltenbodenhaltung von Schweinen muss gelöst werden, vorher kann keine Ruhe eintreten. Insbesondere die anstehende OÖ-Landtagswahl wird eine Plattform für unsere Kritik an der ÖVP-Tierqual-Politik werden.


Pressefotos honorarfrei zum Abdruck (Copyright: VGT.at)

04.05.2026, Österreich

Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR

Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben

03.04.2026, Wien/UK

Heute vor 33 Jahren VGT-Obperson Augenzeuge: Jäger in UK ermordet Tierschützer

Weil er sich wegen einer Tierschutzaktion gegen seine Jagdgesellschaft geärgert hat, fährt ein Jäger absichtlich einen Tierschützer mit dem LKW nieder und begeht Fahrerflucht