Teilen:

Hühnermast-Prozess endet mit Diversion

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (29.04.2024)

Graz, 29.04.2024

Fortsetzung im Prozess gegen zwei steirische Mäster wegen des Überfahrens von Masthühnern: VGT sieht wichtiges Signal gegen Tierquälerei in der Hühnermast

Der zuvor vertagte Prozess gegen Vater und Sohn, die am eigenen Betrieb Masthühner rücksichtslos überfahren hatten, wurde heute Vormittag abgeschlossen. Die erschreckenden Szenen wurden damals vom VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN an die Öffentlichkeit getragen und zur Anzeige gebracht. Die Staatsanwaltschaft hatte die Hühnermäster schließlich wegen Tierquälerei angeklagt. Ein Amtstierarzt hatte die rohe Misshandlung der Hühner durch die Angeklagten als Gutachter vor Gericht am ersten Prozesstag bestätigt und die Qualen, die die Tiere erlitten hatten, im Detail geschildert. Der Sohn gestand die Schuld ein, während sich der Vater bis zuletzt nicht einsichtig zeigte. Dennoch wurde beiden Angeklagten eine Diversion angeboten. Werden die insgesamt 6.723,- Euro rechtzeitig überwiesen, ist der Prozess damit beendet. Die Diversion bedeutet auch, dass die Angeklagten keine Vorstrafe erhalten.

Das Ergebnis ist aus Sicht der im Prozess anwesenden Tierschützer:innen zwar zu milde, setzt aber dennoch ein wichtiges Zeichen: Tierquälerei – auch wenn sie in der Branche noch so verbreitet sein sollte oder normalisiert wird – ist inakzeptabel!

VGT-Campaigner David Richter war auch heute im Gerichtsaal als Prozessbeobachter anwesend: Zurzeit ist der Maximalstrafrahmen für Tierquälerei leider sehr gering. Auch wenn es statt einer Verurteilung nur eine Diversion gab, sehen wir den Ausgang des Verfahrens positiv und hoffen, dass er als abschreckendes Beispiel dient – Tierhalter:innen haben eine gesetzliche und ethische Verpflichtung gegenüber jedem einzelnen Individuum.

20.05.2026, Guntersdorf/Wien

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert