Teilen:

Großtransparent auf 6 m Dreibeinen vor Parlament: ÖVP verweigert Schweinen Stroh!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.05.2024)

Wien, 21.05.2024

Es liegt ausschließlich an der ÖVP, dass der Schweine-Vollspaltenboden noch immer nicht verboten wurde, obwohl das 92 % der Menschen fordern

Stroh bietet Schweinen eine Lebensqualität, die ihnen der Beton-Vollspaltenboden verwehrt. In Stroh kann man weich liegen, ohne Schwielen und schmerzhaft entzündete Gelenke zu bekommen, wie auf Vollspaltenboden. Im Stroh können die Tiere aber auch wühlen und graben, ein immens großes Bedürfnis für Schweine, die in freier Natur den Großteil ihrer Zeit damit verbringen, mit ihrem kräftigen Rüssel und ihrer sensiblen Nase den Boden umzugraben. Deshalb freuen sich Waldbesitzer:innen sogar über Wildschweine, weil sie für den Boden nur gut sind. Auf Vollspaltenboden dagegen reißen sie sich die Rüssel an den scharfkantigen Spalten blutig und können nichts tun, außer die grässlichen Ammoniakdämpfe einzuatmen, die von unten aufsteigen. Wer auch nur wenige Minuten in einem Vollspaltenstall verbringen muss, wird sehr bald deshalb im Hals beim Atmen Schmerzen verspüren.

Doch die ÖVP verweigert den Schweinen Stroh. Während Tierschutzminister Rauch von den Grünen klar öffentlich gesagt hat, dass nur Stroh die Alternative zum Vollspaltenboden sein kann, hat Landwirtschaftsminister Totschnig von der ÖVP immer nur eine veränderte Version eines Vollspaltenbodens Neu für die Schweine vorgesehen. Deshalb hat der VGT heute zwei 6 Meter hohe Dreibeine vor das Parlament gestellt. Dazwischen ein Großtransparent mit den Worten ÖVP-Tierqual: Schweine auf Vollspaltenboden.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch ist dabei: Woche für Woche wird die Frist kürzer, in der noch eine Entscheidung für die Schweine fallen kann. Wenn die ÖVP nicht bald aus dem Schmollwinkerl kommt und einer nachhaltigen Lösung zustimmt, die in einem vernünftigen Zeitrahmen umgesetzt wird, schließt sich das Zeitfenster. Dann wird bis Juni nächsten Jahres für alle Schweinebetriebe ein Umbau fällig, der vollkommen sinnlos ist, aber viel Geld kostet. 92 % der Menschen 1 fordern die ÖVP auf, jetzt endlich im Sinne der Tiere zu handeln und Stroh für Schweine zuzulassen! Die ÖVP muss Verantwortung übernehmen!

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

Quelle

  1. vgl. Eurobarometer Umfrage 2023

21.07.2026, Österreich/Slowenien/Algerien

Schifftransporte schwangerer Kalbinnen nach Algerien

Der Beginn einer tagelangen Tortur in den Tierschutz-Hochrisiko-Staat Algerien.

21.07.2026, Österreich/Slowenien/Algerien

Aufgedeckt: Spiridon II-Verantwortlicher Klinger verschifft hunderte Kühe nach Algerien

VGT dokumentiert Tiertransporte von Versteigerungshallen bis zum Hafen in Koper

17.07.2026, Wien

Die Hälterung von Speisefischen aus Tierschutzsicht

Es ist üblich, Zuchtfische vor der Tötung hungern zu lassen. Tierfreundlich ist das nicht.

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs

10.07.2026, Wien

1. Durchbruch: Bauarbeiten für Amphibientunnel in vollem Gange

VGT freut sich über Baustart am Schottenhof, Hanslteich folgt

09.07.2026, Wien

VGT warnt: Deutsche Brieftaubenverbände wollen tausende Tiere in Wien aussetzen

Am 25. Juli sollen Brieftauben von Wien 500 km bis nach Bayern fliegen – 50-75 % davon werden sterben oder die Stadttaubenpopulationen am Weg dorthin vergrößern!

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!