Teilen:

ERFOLG für den Tierschutz: Wiener Fiaker werden KEIN Kulturerbe

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.04.2024)

Wien, 04.04.2024

Im Rahmen von Demonstration vor UNESCO-Büro wurde bekannt: Antrag der Fiaker auf Aufnahme als immaterielles Kulturebe wurde abgelehnt.

Nachdem öffentlich wurde, dass Wiens Fiaker einen erneuten Anlauf unternehmen, sich ihre tierqälerische Praxis als UNESCO-Kulturerbe abzusichern, war der Aufschrei groß. Deshalb haben sich heute 20 Tierschützer:innen bei Regen vor dem Büro der Österreichischen UNESCO-Kommission versammelt, um ein klares Zeichen gegen die geplante Aufnahme zu setzen. Mit Bannern, Schildern, und Lautsprecherdurchsagen klärten die Demonstrationsteilnehmer:innen die Passant:innen und UNESCO-Mitarbeiter:innen über die Misstände im Fiakerbetrieb auf. Die Demonstrant:innen skandierten "Pferde raus aus der Stadt!" und verteilten Flugblätter.

Dann trat der Generalsekretär vor die Tierschützer:innen und verkündete: Die Entscheidung ist bereits gefallen, die Wiener Fiaker stehen weiterhin nicht auf der nationalen Liste des imateriellen Kulturerbes der UNESCO. Auch in der gerade veröffentlichen Liste der neu aufgenommen Praktiken scheinen die Wiener Fiaker nicht auf.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz ist live vor Ort bei der Demonstration, wo die Neugikeit mit Jubel aufgenommen wird: Wir fühlen uns bestätigt und sind sehr erleichtert, dass die durchschaubare Kampagne der Wiener Fiaker, sich ihre Tierquälerei zum Kulturerbe zu erklären, erneut krachend gescheitert ist. Angesichts der vielen Rechtsverstöße der Wiener Fiaker hatte die UNESCO-Komission wohl auch keine andere Wahl.

Prinz weiter: Wir hoffen, dass diese Entscheidung zu einem Umdenken führt und auch die Wiener Fiaker und der Wiener Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky anerkennen, dass die Zeit der Wiener Fiaker abgelaufen ist! Jetzt müssen wir schnellstmöglich einen raschen Ausstieg aus den Fiakern und die Etablierung von Alternativen einleiten!

Eine Stadt ist kein Ort für Pferde. Lärm, Abgase und Verkehr stressen die sensiblen Tiere. Immer wieder kommt es auch zu Unfällen und Pferden, die kollabieren.

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz